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Dies und das: Special - Indies auf der gamescom 2015

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Abseits des grossen Publisher-Trubels waren auf der gamescom auch dieses Jahr wieder viele Indie-Entwickler unterwegs, die ihre neuesten Projekte vorstellen wollten. Nicht wenige davon sogar mit PR-Hilfe eines grösseren Namens. Die Highlights haben wir in diesem Sammelartikel zusammengefasst.

Shift Happens

Hinter dem lustigen Wortspiel Shift Happens steckt ein sehr interessanter Puzzle-Plattformer vom Münchner Team Klonk Games, der voll auf Koop setzt. Zentraler Bestandteil des Titels sind die beiden etwas glibberig erscheinenden Charaktere Bismo und Plom, die nach einem Unfall miteinander verbunden sind. Seitdem können die beiden Figuren ihre Masse austauschen. So ist einer von beiden immer gross und der andere klein. Umschalten kann jeder der beiden Spieler zu jeder Zeit, was bei dem uns gezeigten Leveldesign auch notwendig erschien. Immer wieder gibt es in den oft physikbasierten Puzzles mehrere Stellen, an denen ihr euch koordinieren und zu richtiger Zeit die Umschalttaste auf dem Gamepad betätigen müsst.

Dies und das
Timing und Koordination sind bei Shift Happens gefragt

Die Levels, die uns Designer Mathias Neukam zeigte, haben bereits eine wunderbare Balance aus Herausforderung und Zugänglichkeit an den Tag gelegt, und auch grafisch kann der Titel durch ein klares Artdesign überzeugen. An einigen Stellen wurden wichtige Gegenstände allerdings noch durch Vordergrundgrafiken verdeckt, doch das wurde sofort von Neukam entdeckt und notiert. Positiv überrascht waren wir über die überaus gelungene Hüpfphysik, die schon sehr griffig wirkt. Shift Happens erscheint am 9. September 2015 als Early-Access-Fassung für Windows, Linux und Mac OS X und soll später auch für diverse Konsolen veröffentlicht werden. Auf der Wii U würde sich Shift Happens wie zu Hause anfühlen.

Extreme Exorcism

Von Golden Ruby Games und Publisher Ripstone kommt noch in diesem Jahr mit Extreme Exorcism ein sehr eigensinniger Mehrspielerspass. Im Retro-Pixellook müsst ihr auf PlayStation, Xbox, Wii U und PC mit bis zu drei Mitstreitern überleben und euch mit diversen Nah- und Fernkampfwaffen wie Gewehren, Schwertern, Granaten, Raketenwerfern oder einfach nur mit Kung-Fu-Angriffen Geister vom Leib halten. Eure Gegner haben aber einen Kniff: Jeder Level ist in Runden aufgeteilt und jede Runde gibt es nicht nur einen Geist mehr, der zuvor getötete Geist übernimmt auch noch die Bewegungsabläufe seines Peinigers. Je länger ihr also überlebt, desto interessanter und vor allem herausfordernder und unberechenbarer wird das Spiel. Idealerweise achtet ihr also direkt zu Beginn schon auf eure eigenen Befehle und bewegt euch wohlüberlegt.

Darüber hinaus bietet Extreme Exorcism einen kleinen Storymodus, diverse Herausforderungen und natürlich Deathmatch, um auch eure Freunde in den Himmel zu jagen. Die Spielsession konnte uns bereits überzeugen, dass der Titel ein echter Partycrasher werden könnte. An einem Online-Mehrspielermodus, der leider noch nicht geplant ist, sollten die Entwickler aber definitiv noch arbeiten.

Dies und das
Herrlich abgedrehter, hektischer Spass: Extreme Exorcism

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Patrik Nordsiek

 
Patrik Nordsiek am 03 Sep 2015 @ 15:42
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