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Nintendo: Special - gamescom-Line-up 2015

  Nintendo Wii U Wii Nintendo Dual Screen Nintendo 3DS 

Neben Xenoblade Chronicles X hatte Nintendo noch einiges mehr im Gepäck. Zumindest für dieses Jahr ist noch nichts zu spüren von einem möglichen Wii-U-Nachfolger: Mit Star Fox Zero und Super Mario Maker gibt es grosse Titel, und mit Mario Tennis: Ultra Smash auch wieder ein kleines Casual-Spiel. Wir haben uns die Spiele angeschaut.

Star Fox Zero

Seit dem detaillierten Blick, den uns Nintendo auf der E3 gewährt hat, wurde viel über Star Fox Zero diskutiert. Der Tonus dabei war überwiegend negativ, vor allem die grafische Darstellung hat viel Kritik einstecken müssen. Nun konnten wir uns das Spiel live anschauen und selbst Hand anlegen und sind ein wenig zwiegespalten: Technisch gesehen ist Star Fox Zero nicht auf der Höhe der Zeit, dafür gibt es zu viele matschige Texturen, und auch der Weltraum sieht noch ein wenig leer aus. Doch die Star-Fox-Serie war noch nie für überaus detaillierte Umgebungen oder gar Schiffe bekannt, sodass die Präsentation mit dem gewählten minimalistisch angehauchten Grafikstil insgesamt in sich stimmig wirkte. Nintendo hat seit der E3 offensichtlich noch ein wenig an einigen Stellschrauben gedreht, denn im Vergleich mit dem dort gezeigten Trailer kam uns Star Fox Zero ein wenig spritziger und frischer vor. Bis zum Erscheinen im Dezember wolle man aber noch daran arbeiten, auch wenn aus dem Titel sicherlich kein grafisches Meisterwerk mehr wird.

Nintendo

Sieht live besser aus: Star Fox Zero

Doch wie sieht es mit dem Rest des Arcade-Titels aus? Wie gewohnt könnt ihr Fox in seinem Arwing steuern und es wechseln sich Freiflugabschnitte mit den bekannten Railshooter-Segmenten ab. Darüber hinaus habt ihr in Bodenmissionen wieder die Möglichkeit, euren Jäger in eine Art Mech zu verwandeln und so über den Boden zu stampfen. Die uns gezeigten Bossgegner konnten wir ebenfalls auf verschiedene Arten besiegen, sodass ihr hier ein wenig Abwechslung geboten bekommt.

Interessant gestaltet sich die Zweiteilung der Perspektive. Während ihr euer Vehikel auf dem Bildschirm von hinten seht, schaut ihr auf dem Gamepad quasi aus dem Cockpit raus. Diese Aufteilung wirkt zwar auf den ersten Blick ein wenig befremdlich und irritierend, stellt sich aber im weiteren Verlauf des Spiels als eine echte Hilfe heraus. So verändert ihr mit Gamepad-Bewegungen die Ansicht im Cockpit, ohne dass sich die Perspektive auf dem Fernseher verschiebt. Ein wenig wirkt der Arwing so, als würde das Cockpit eine drehbare Geschützkanzel sein, auch wenn ihr keine 360-Grad-Freiheit geniesst. Diese Aufteilung hilft euch, die Übersicht zu bewahren und flexibler zu agieren. Nachdem wir einige Male gegen Gebäude geflogen sind, konnten wir uns daran allerdings gewöhnen und wollten mehr Zeit mit dem System verbringen. Bis Dezember muss Nintendo noch etwas Feintuning betreiben, insbesondere die Grafik darf an einigen Stellen ruhig noch etwas abwechslungsreicher und hübscher werden. Alles in allem hat Star Fox Zero aber schon den typischen Star-Fox-Charme versprüht.

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Patrik Nordsiek

 
Patrik Nordsiek am 27 Aug 2015 @ 17:27
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