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Rise of the Tomb Raider: Special - Retrospektive Teil 4

  Personal Computer Playstation 4 XBOX 360 Xbox one 

Nachdem Lara Croft mit Angel of Darkness eine Bruchlandung sondergleichen erlebt hatte, konnte Crystal Dynamics den Ruf der britischen Archäologin mit einer guten Trilogie wiederherstellen. Dennoch blieben die Verkaufszahlen für eine ehemals riesige Serie eher enttäuschend. Und so verordnete Eidos dem Popstar eine Pause, die dieses Mal noch länger dauern sollte.

Geordneter Rückzug

Laras Pause nach dem 2008 erschienenen Tomb Raider: Underworld war alles andere als eine Panikreaktion und glich eher einem geordneten Rückzug. Die drei Crystal-Dynamics-Titel ließen Potenzial erkennen, doch einen echten Hype wie 1996 konnte man nicht mehr heraufbeschwören. Daher ging man noch mal zurück ins Kabuff und nahm Tomb Raider auseinander. Anstatt einfach die alte Formel etwas zu modernisieren, wollte man die Serie neu erfinden. Dabei wurde zunächst gar von einer "düsteren" Fassung gesprochen - eine typische erste Reaktion, wenn man über einen Neustart redet.

Rise of the Tomb Raider
Von Underworld in die Unterwelt: Lara gönnte sich nach 2008 eine kleine Pause

Zwei Jahre lang sollte man nichts mehr von Tomb Raider hören, und bevor Square Enix und Crystal Dynamics den Mantel des Schweigens lüfteten, mussten sich Fans zunächst mit einem Ableger begnügen. Im März 2010 nämlich wurde überraschenderweise kein neues Tomb-Raider-Spiel, sondern ein Download-Titel namens Lara Croft and the Guardian of Light angekündigt. Dass man den großen Seriennamen vermied, hatte dann auch tatsächlich seinen Grund, denn der Titel war keineswegs ein großes Abenteuer, sondern ein kleines Spiel, welches vor allem auf Kooperation ausgerichtet war. Basierend auf der Underworld-Engine wollte man bei Crystal Dynamics so etwas Neues mit dem Charakter ausprobieren. Gleichzeitig machte man aber klar, dass die Entwicklung von Lara Croft and the Guardian of Light sich nicht negativ auf ein neues Tomb Raider auswirkte.

Rise of the Tomb Raider
Lara Croft and the Guardian of Light war eine willkommene Überraschung

Mit seinem eher arcadig ausgerichteten Ansatz konnte der kleine Titel durchaus überzeugen, weshalb wir auch 8.5 Punkte vergaben. Letztlich verkaufte sich Lara Croft and the Guardian of the Light eine Million Mal über alle Plattformen hinweg. Dennoch wollte man zunächst keinen Nachfolger produzieren, denn jetzt, wo der Name der Archäologin wieder in der Öffentlichkeit herumgeisterte, war es an der Zeit, den großen Titel zu enthüllen.

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Patrik Nordsiek

 
Patrik Nordsiek am 30 Jan 2016 @ 12:20
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