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Headup Games: gamescom 2012 Special

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Lilly Looking Through

Wenn man einige Spieltitel ins Deutsche zu übersetzen versucht, dann klingt das manchmal ziemlich dämlich. Deswegen bringt Headup Games im nächsten Jahr das Erstlingswerk von Geeta Games auch hierzulande unter dem englischen Titel Lilly Looking Through auf den Markt. Darin steuert ihr die Geschicke der achtjährigen Lilly. Was zunächst recht unspektakulär klingt, ist jedoch eine Mischung aus Limbo und der Welt aus dem Tim Burton-Film Alice im Wunderland. So hüpft, springt und klettert die kleine Lilly am Mauszeiger des Spielers klebend durch eine surrealistische Welt. Übergrosse Pilzhäuser, verwunschene Wälder und verlassene Industrieanlagen lassen die Geschichte des Spiels Stück für Stück lebendig werden. Gesprochen wird dabei während des ganzen Spiels nicht, denn Geeta Games will die Story einzig und alleine über die Rätsel und die Szenerie erzählen.

Um die zahlreichen Aufgaben im Spiel zu lösen, findet Lilly kurz nach dem Beginn ihrer Reise eine magische Brille. Mit ihrer Hilfe kann sie jederzeit in die Vergangenheit schauen. Mit diesem technischen Spielzeug könnt ihr aber nicht nur Früher und Heute im Wechsel der Zeiten erleben, sondern müsst so auch das eine oder andere Rätsel lösen. Denn während es früher überall grünte und blühte und der Sonnenschein bis zum Erdboden reichte, ist die Welt von Lilly eher trostlos und düster geworden. Wie es dazu kam, werdet ihr spätestens im Mai 2013 auf dem PC und vielleicht auch auf dem iPad herausfinden.

Headup Games

Ersteindruck von Alexander Boedeker

Die Mitarbeiter von Geeta Games haben eine beachtliche Vergangenheit vorzuweisen. So arbeitete man bereits an den beiden Ubisoft-Spielen Myst, Uru und an Hollywood-Produktionen wie Die Chroniken von Narnia, Harry Potter und Alice im Wunderland. Dass man sich bei der Gestaltung der Welt von Lilly Looking Through von einigen dieser Titel hat inspirieren lassen, fällt gleich zu Beginn auf. Das ist jedoch nicht weiter tragisch, denn die zahlreichen unterschiedlichen Schauplätze sind wirklich abgedreht und abwechslungsreich. In jedem neuen Bild lernt ihr eine gänzlich neue Welt kennen.
Mit der Brille, die in die Vergangenheit schauen kann, entstehen beachtlich verzwickte Rätsel, die euer Gehirn ziemlich auf Trab halten werden. Halten die Entwickler während des gesamten Spiels dieses Niveau durch, dann könnte die kleine Lilly vielleicht im nächsten Jahr ganz gross herauskommen.

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Alexander Boedeker am 06 Sep 2012 @ 10:20
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