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Silent Hunter IV - Wolves of the Pacific: U-Boot Special in Hamburg
Auch die Aussenwelt macht grafisch bereits einen guten Eindruck, das Wasser wirkt teilweise fotorealistisch und auch die Boote sind schön dargestellt. Beim Heranzoomen auf die Schlachtschiffe bekommen wir animierte Matrosen zu sehen und der Stahl schimmert bedrohlich. Mit Bump Mapping bekommen die Modelle sogar Gebrauchsspuren verabreicht, auf dem Rumpf lassen sich zum Beispiel Kratzer erkennen. Der Himmel ist mit volumetrischen und sich verändernden Wolken übersät und die Sonnenaufgänge und Untergänge sind ebenfalls ein Augenschmaus. Nur die Objekte am Festland wirken teilweise noch unfertig, der gesichtete Hafen von Pearl Harbor sieht zum Teil wie eine Playmobil-Stadt aus und die Vegetation wirkt unscheinbar. Mehr als fünfundsiebzig authentische Schiffe der damaligen Zeit wie das U.S. Gato-U-Boot, das japanische Yamato-Flagschiff und das Kawanishi-Luftschiff sind in Silent Hunter IV zu bewundern. Mit diesen werdet ihr Zeuge von riesigen Flottenmanövern, die ihr er entweder selbst ausführt oder über Radiobeiträge oder Befehle von ganz oben mitgeteilt bekommt. Mit der Zeitrafferfunktion könnt ihr wahlweise grosse Entfernungen nach Übersee in einer kurzen Kaffeepause überbrücken
Der Einzelspielermodus bietet euch unterschiedliche Missionsziele und Einsatzgebiete, die sich auf über fünfzehn Karten verteilen mit jeweils individuellen Belohnungen. Ein einstellbarer und variabler Schwierigkeitsgrad ermöglicht euch, die Simulation nach euren Vorlieben anzupassen. Jede der unterschiedlichen Kampagnen soll euch ein eigenes Spielerlebnis bieten und verschiedene US-U-Boote können von euch befehligt werden. Im Karrieremodus begleitet ihr einen Marineoffizier durch dynamische Kampagnen. Darüber hinaus gibt es kürzere Missionen für die schnelle Action zwischendurch. Der neue Mehrspielermodus lässt bis zu acht Spieler im LAN oder vier Spieler via Internet gemeinsam im Kooperativmodus oder gegeneinander antreten. Dabei sind sowohl geskriptete als auch zufällig generierte Missionen dabei und sollen eine hohe Wiederspielbarkeit mit sich bringen. Die möglichst korrekte Umsetzung physikalischer Gesetze und die künstliche Intelligenz der simulierten Gegner und Gefährten sollen die Schlachten dabei sehr real wiedergeben. Es ist auf jeden Fall beeindruckend zu erleben, wie das getroffene Schlachtschiff ein Inferno am Horizont darstellt und nach den Gesetzen der Physik seine ewige Ruhe auf dem Grund des Ozeans findet.
Silent Hunter IV soll nicht nur Simulationfreaks beglücken, auch Gelegenheitsspieler könnten mit der überarbeiteten und erweiterten Bedienoberfläche die Kontrolle über die Schiffe erhalten. Trotzdem werdet ihr um eine gewisse Einarbeitungszeit nicht herumkommen, denn dafür bietet Silent Hunter IV einfach zu viele Möglichkeiten. Abzuwarten bleibt, inwiefern die im Verlauf einer Kampagne dazulernende Crew mit Upgrades und Erfahrungspunkten und das überarbeitete Crew-Management das Gameplay bereichern und wie es sich darauf auswirkt. Zum Abschluss unseres U-Boot-Specials geben wir euch einen positiven Eindruck mit auf den Weg. Silent Hunter IV wird wahrscheinlich nicht nur der Silent Hunter-Community neue Simulations-Glücksgefühle auf den Monitor zaubern, welche laut Team intensiv bei der Entwicklung mit eingebunden ist. Jetzt tauchen wir erstmal wieder auf, endlich Frischluft!
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