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GBase: Special Kolumne "Fair geht vor!"
Und wir haben die Möglichkeit uns mit dem Internet oder durch Print-Magazine, über diese Produkte ausführlich zu informieren. Jetzt fehlt nur noch eines: die Ehrlichkeit mancher Tester. Vom Publisher dürfen wir keine Wahrheiten erwarten, denn Werbung ist nie wirklich korrekt, übertreibt in schillernden Farben und prächtigen Formulierungen. Doch wir Tester sind es, die respektvoll und möglichst ohne eine voreingenommene Erwartungshaltung an die Produkte herangehen sollten. Denn eine Kaufempfehlung kann für einen finanzschwachen Spieler fatal sein, wenn er der Meinung des Tester Glauben schenkt und dann enttäuscht wird.
Kein Spiele-Test wird jemals wahrhaftig objektiv sein, dafür erlebt jeder solche Spiele auf seine eigene Weise. Doch zumindest Fairness den an der Produktion beteiligten Personen und Firmen und besonders auch der interessierten Käuferschar gegenüber muss gewahrt sein. Wenn dieses faire Miteinander mal leidet, dann sind häufig beide Parteien schuld. Die Firmen, weil sie uns schlichtweg anlügen und die Tester, weil sie mehr erwarten haben, als ihnen schlussendlich unterkommt. Fair geht vor auch im Spiele-Business? Zumindest sollten sich alle Beteiligten gelegentlich an die eigene Nase fassen und ihre Arbeit kritisch hinterfragen. Denn wenn Firmen ihre Fans im Stich lassen, die verzweifelt nach Problemlösungen und Patches rufen, ist dies genauso verwerflich wie ein schlecht geschriebener Test eines Videospiels.
">Markus, "Videogamer since 1978"
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