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Headset-Special: Grosser Hardware Test

  Personal Computer 


Sennheiser PC 151


Headset-Special

Preis (Amazon, z. Testzeitpunkt):

64,44 Euro

Tragekomfort:

3

Bezug der Ohrschützer:

Polsterung mit Velours-Stoffüberzug, aufliegend

System:

geschlossenes Kopfhörersystem

Abschirmung vor Umgebungsgeräuschen:

2

Gewicht:

1

Tragegefühl nach einer Stunde Spiel:

2

Länge der Anschlussleitung (gemessen):

3,06 m

Höhenverstellbarkeit beidseitig:

3 cm

Pro

+ Extrem leicht
+ Wenig störendes Druckgefühl
+ Kaum spürbarer Kopfbügel
+ Sehr weiche Velours-Ohrpolster
+ Stabiler Sound
+ Lautstärkeregler hardwareseitig
+ Mikrofonstummschalter hardwareseitig
+ Sehr lange Leitung
+ Farbcodierte Ministecker
+ Sehr gute Sprachverständlichkeit

Kontra

- Insgesamt zu locker anliegend
- Leicht wabbliger Mikrofonarm
- Ohrpolster etwas klein geraten

Weitere Herstellerangaben, Kopfhörer:

Übertragungsbereich 18 - 22.000 Hz
Impedanz 32 Ohm
SPL (1 kHz, 1 Vrms) 118 dB

Weitere Herstellerangaben, Mikrofon:

Übertragungsbereich 80 - 15.000 Hz
Richtcharakteristik unidirektional
Impedanz 2 kOhm
Empfindlichkeit (-) 38 dBV/Pa

Kopfhörer-Spezialist Sennheiser katapultiert gleich eine ganze Reihe neuer Headsets auf den Markt. Die sind nicht nur für Gamer interessant. Mitunter wird das PC 151 vom Hersteller selbst als besonders Gamer-tauglich gehandelt. Zwei Jahre Garantie gibt's auf die Vorrichtung, was schon mal ganz gut ist. Wer auf ausgedehnten LAN-Parties schnell schwächelt, der Kopf gar schon übermüdet zur Tischplatte sinkt, freut sich über das Leichtgewicht von Sennheiser. Das PC 151 gehört zu den leichtesten im Test. Getragen ist es daher auch nur wenig spürbar, was mitunter an der sanften Halterung liegt. Das PC 151 krallt sich wenig fest um den Kopf, was natürlich Voraussetzung für ein möglichst geringes Druckgefühl sein sollte. Dafür sitzt es auch nicht so fest wie andere Testkandidaten. Schnelle Kopfbewegungen quittiert das Headset dann auch gleich mit der Neigung zum Wegrutschen. Für gewöhnlich müsste der Träger aber eher zum Headbanging übergehen, um das PC 151 konsequent zu Fall zu bringen. Trotzdem: etwas fester hätte es schon sein können, Sennheiser.
Headset-Special

Unter den Sennheiser-Headsets zählt das PC 151 zu den günstigsten. Ein Blick auf die technischen Daten verrät schon mal einen Übertragungsbereich, der denen der anderen Produkte aus der Linie unterlegen ist. Dazu kommt, dass die Ohrmuscheln im Vergleich mit allen anderen Testkandidaten sehr klein ausgefallen sind. Dafür stimmt der Klang mit einem weichen Bass, ohne erkennbare Ausreisser, weder in Höhen noch in den Tiefen. Subjektiv gesehen ein sehr homogener Gesamteindruck, wenn auch etwas blecherner im Vergleich mit beispielsweise dem PC 161 oder PC 166 USB. Das ist auch Sennheiser klar und bewertet auf der Verpackung die Eignung für das Hören von MP3-Musik mit "nur" vier von fünf möglichen Sternen. Die Unterschiede aber sind - wie so ziemlich bei jedem der getesteten Headsets - in Spielen nur marginal und vom durchschnittlichen Hörer kaum zu bemerken. Man müsste die Headsets dafür via Vergleichstest auf- und absetzen, untereinander austauschen, so wie wir es gemacht haben, um den klanglichen Differenzen tatsächlich auf die Schliche zu kommen. Musik-Fetischisten sollten trotzdem zu einem teureren Modell greifen.

Fazit:

Sauberes Klangbild, ausreichend starke, aber weiche Bässe, und ein angenehmes Tragegefühl machen das Sennheiser zu einem hervorragenden Gamer-Headset. Nicht zuletzt freut sich der Nutzer über die hardwareseitige Lautstärkeregelung an der Leitung. Stummschaltung vom Mikro inklusive. Abzüge im Tragekomfort gibt's jedoch wegen der zu lockeren Halterung, die sogar mit der kleinsten Bügeleinstellung nicht fest genug anliegt. Kopfschüttler versetzen das Headset in Bewegung, was nicht immer in einem Wegrutschen resultiert, den einen oder anderen aber stören könnte. Kleinerer Mangel, der am sehr guten Gesamteindruck kaum rüttelt.
Headset-Special

Kurztest: Sennheiser PC 156 USB


Headset-Special

Preis (Amazon, z. Testzeitpunkt):

ca. 104.93 Euro

Tragekomfort:

3

Bezug der Ohrschützer:

Polsterung mit Velours-Stoffüberzug, aufliegend

System:

geschlossenes Kopfhörersystem

Abschirmung vor Umgebungsgeräuschen:

2

Gewicht:

1

Tragegefühl nach einer Stunde Spiel:

2

Länge der Anschlussleitung (gemessen):

3,06 m

Höhenverstellbarkeit beidseitig:

3 cm

Pro

+ Extrem leicht
+ Wenig störendes Druckgefühl
+ Kaum spürbarer Kopfbügel
+ Sehr weiche Velours-Ohrpolster
+ Stabiler Sound
+ Lautstärkeregler hardwareseitig
+ Mikrofonstummschalter hardwareseitig
+ Optionale Soundkarte im USB-Adapter
+ Sehr lange Leitung
+ Optionale Kabeltrommel
+ Farbcodierte Mini-Stecker
+ Sehr gute Sprachverständlichkeit

Kontra

- Insgesamt zu locker anliegend
- Leicht wabbliger Mikrofonarm
- Ohrpolster etwas klein geraten

Weitere Herstellerangaben, Kopfhörer:

Übertragungsbereich 18 - 22.000 Hz
Impedanz 32 Ohm
SPL (1 kHz, 1 Vrms) 118 dB

Weitere Herstellerangaben, Mikrofon:

Übertragungsbereich 80 - 15.000 Hz
Richtcharakteristik unidirektional
Impedanz 2 kOhm
Empfindlichkeit (-) 38 dBV/Pa

Fazit:

Beim Sennheiser PC 156 USB gelten faktisch die gleichen Daten wie beim PC 151. Ähnlich wie beim PC 161/PC 166 USB, hat das Modell mit der höheren Produktnummer und den leicht goldenen Aussenverkleidungen jedoch noch die kleine Kabeltrommel (manuelles Aufwickeln erforderlich) und den optional ansteckbaren USB-Soundkarten-Adapter mit im Paket liegen. Am Klang ändert das nichts. Auch hier gilt: wer auf ein breiteres Übertragungsspektrum Wert legt, sollte zum PC 161 oder PC 166 USB greifen. Modelle, die zwar teurer sind, auf der anderen Seite aber natürlich etwas besser klingen.
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Thomas Richter am 02 Jun 2007 @ 16:57