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ArmA 2: exklusives Special vor Ort
Seit Operation Flashpoint 2 von Codemasters in Auftrag gegeben wurde, ist viel passiert. So haben der ursprüngliche Entwickler Bohemia Interactive neben Armed Assault, dem geistigen Nachfolger von Operaiton Flashpoint, noch Militärsimulationen für diverse Armeen entwickelt. Nun folgt bald ArmA II, was wir im Oktober vor Ort schon mal begutachten konnten.
Dem Realismus verpflichtetWer nach Prag kommt, hat entweder historisches oder körperliches Interesse, die Hauptstadt Tschechiens zu besuchen. Unser Besuch in die Grossstadt hat mit keinem dieser Faktoren zu tun. Wir durften uns ArmA II anschauen.
Doch vorher ein Rückblick auf Operation Flashpoint: Das 2001 von Codemasters vertriebene Spiel fiel vor allem durch einen nie gesehenen Grad an Realismus in einem Shooter auf. Ähnlich wie Novalogics Delta Force hat Bohemia Interactive den Fokus vor allem auf den taktischen Teil gelegt. Das neue Konzept ging auf, und so konnte sich Operation Flashpoint trotz der vielen Bugs stattliche drei Millionen mal verkaufen.
Danach wurde es zunächst still um Bohemia Interactive. Durch einen Publisher-Wechsel verlor die Firma auch noch die Namensrechte an ihrem Zugpferd. Dennoch wurde 2006 dann endlich ein geistiger Nachfolger veröffentlicht. Armed Assault hiess das neue Kind. Das Spielprinzip blieb, wurde komplexer, aber auch zugänglicher. Wesentlich mehr Probleme machten dieses Mal aber die Bugs, da die Verkaufsversion, auch dank des Kopierschutzes, unspielbar war. Mit sechs Punkten bewertete auch Kollege Daniel Boll eher enttäuscht. Trotz allem bescheinigte er Armed Assault ein "riesiges Potenzial", was auch die Spieler erkannten. Der Taktik-Shooter ging schnell einige 100.000 Mal über die Ladentheke. So erfolgreich wie Operation Flashpoint wurde Armed Assault allerdings nicht. |
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 Patrik Nordsiek
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