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Professor Layton und die verlorene Zukunft: Review
Leicht gehobener SchwierigkeitsgradViele der Rätsel drehen sich - wer hätte das gedacht - um die Thematik Zeit. Was man mit Hilfe einer simplen Uhr alles an Denksportaufgaben kreieren kann, hätten wir uns nicht vorstellen können. Das Tago-Akira Research Institute stand auch diesmal dem Team von Level 5 sowohl beratend als auch direkt als Erschaffer vieler der enthaltenen Aufgaben zur Verfügung. Viele der Rätsel sehen auf den ersten Blick einfach aus, doch täuscht man sich da mitunter gewaltig. Nicht selten wird man in die Irre geführt und muss mit ansehen, wie der Pikarat-Wert, der Schwierigkeitsgradmesser der Rätsel, abnimmt, weil man sich zunächst für die falsche Lösung entschieden hat.
Insgesamt betrachtet scheint der Schwierigkeitsgrad angenehm erhöht worden zu sein, wenngleich auch immer wieder leichtere Brocken dankbar aufgenommen werden. Ständig nur schwere Kopfnüsse lösen zu müssen wäre letztlich bei längerem Spielen auch zu anstrengend gewesen. So kommt es, dass man bei mancher Aufgabe nur wenige Sekunden braucht, um der Lösung auf die Schliche zu kommen, nur um beim nächsten Rätsel wieder in netter Art zu verzweifeln, weil man einfach nicht auf den Lösungsweg kommen mag. Manchmal ist aber auch die Handhabung ungewollt Teil des Rätsels. Speziell wenn man mehrere Objekte auf dem Bildschirm aktivieren kann, muss man aufpassen, dass man immer nur eine Antwort als Auswahl angibt. Einmal wussten wir die Lösung beim zweiten Versuch, konnten die Antwort aber nicht korrekt geben, weil wir die erste Auswahl dummerweise noch aktiviert hatten.
Der kindliche Charme ist erhalten geblieben. Für coole Zocker ist das nichts, wenn sich die beiden Helden miteinander unterhalten und man bereits nach einem Satz weiss, worauf die Konversation letztlich hinausläuft, man sich dann aber doch noch weitere fünf Sätze anhören muss. Hier gilt es, sich einfach fallen zu lassen und zu geniessen. Das fällt auch leicht, da die wunderschön animierten Filmschnipsel und auch die Dialoge mit den vielen unterschiedlichen Charakteren grosse Freude vermitteln können. Für Fans immer etwas Besonderes sind die Anspielungen auf vergangene Teile. Da geht eine bekannte ältere Dame kurzerhand in den Ruhestand und stellt euch einer Sonnenblume vor, die in einem dreckigen Laden herumsteht. Bienkes Blume lässt euch - ihr habt es euch sicher schon gedacht - dann im späteren Verlauf übersehene und vergessene Rätsel lösen. Einige der versteckten Aufgaben bleiben aber bis zu ihrer Entdeckung auch weiterhin verborgen. Da lohnt sich also ein erneutes Durchspielen allemal.
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