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Final Fantasy Tactics A2 - Grimoire of the Rift: Review
Die Macht der GesetzeGekämpft wird bei Grimoire of the Rift wie gewohnt rundenbasiert mit bis zu sechs Recken auf in quadratische Felder unterteilten Schlachtarealen, welche sich leider nach wie vor nicht drehen lassen, was die Übersicht deutlich erschwert. Nichtsdestotrotz sind die Kämpfe grösstenteils sehr motivierend, was in erster Linie auf die abwechslungsreichen Siegbedingungen zurückzuführen ist. Meist gilt es ganz einfach, alle Feinde auszuschalten. Manchmal müsst ihr jedoch auch nur einen ganz bestimmten Gegner eliminieren, die Stellung halten oder einen gewissen Zielpunkt erreichen.
Zu beachten sind dabei vor allem die vom Richter vorgegebenen Gesetze, wie zum Beispiel eine bestimmte Fähigkeit nicht zu benutzen. Verstösst ihr dagegen, wandert ihr zwar nicht ins Gefängnis, könnt kampfunfähig gewordene Helden dafür aber nicht wiederbeleben. Ausserdem habt ihr keinen Anspruch mehr auf einen Vorteil während des Kampfes und erhaltet nach einer gewonnenen Schlacht auch keine Gegenstände als Legalitätsbonus. Das macht die Scharmützel auf Dauer deutlich interessanter. Selbst wenn die Gesetze teilweise doch etwas unfair sind. Schliesslich habt ihr die Möglichkeit, viele Missionen beliebig oft zu wiederholen und euren Spielstand immer und überall zu sichern, um Frust erst gar nicht aufkommen zu lassen. Des Weiteren könnt ihr selbst bestimmten, ob ihr das Spiel lieber per Touchscreen oder ganz klassisch via Tasten steuern möchtet, wobei man sagen muss, dass beide Varianten wirklich sehr gut funktionieren.
Stumme HeldenGrafisch zählt Grimoire of the Rift sicherlich zu den bisher schönsten DS-Titeln. Vor allem die farbenfrohen Effekte sowie die detaillierten Charaktermodelle sind ein wahrer Augenschmaus. Allerdings brauchen sich auch die liebevoll gestalteten Umgebungen keineswegs zu verstecken. Genauso wenig wie der orchestrale Soundtrack von Hitoshi Sakimotos, welcher trotz der verhältnismässig schwachen Hardware des Nintendo DS locker mit den epischen Klängen der übrigen Ableger der Serie mithalten kann. Schade nur, dass die Entwickler auf eine Sprachausgabe gänzlich verzichtet haben. Dafür wurden zumindest die Texte grösstenteils sehr vorbildlich ins Deutsche übersetzt. |
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