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Sonic Chronicles - Die Dunkle Bruderschaft: Review
Chaos und ChaosDie bereits erwähnen Power-Aktionen können beim Aufstufen der Charaktere weiterentwickelt oder neu gelernt werden. Dabei bleibt es keineswegs bei simplen Angriffen. Auch Kombi-Attacken, die mit Hilfe der anderen Figuren funktionieren, können gelernt werden. Natürlich ist es logisch, dass solch eine Zusammenarbeit nur stattfindet, wenn alle Beteiligten anwesend sind, doch das Erlernen hätte man auch so möglich machen sollen. Darüber hinaus fehlen im Kampf jegliche Infos zu den Effekten von Gegenständen, Power-Aktionen oder normalen Angriffen, was zu Irritationen führt.
Im Lauf des Spiels findet ihr immer wieder die süssen kleinen Chaos, die sich eurer Truppe anschliessen. Dabei könnt ihr je ein Chao mit einem Teammitglied koppeln. Die Chaos haben fortan einen positiven Einfluss auf die Attribute und lernen ebenfalls dazu. Die Begrenzung auf ein Chao pro Charakter ist schade, da so spannende Kombinationsmöglichkeiten ausbleiben. Dafür könnt ihr die kleinen Knuddelwesen aber frei nach Pokémon per WiFi untereinander tauschen.
Schöne Grafik, langweilige MusikTechnisch läuft Sonic Chronicles zur Höchstform auf: Sowohl die 2D-Hintergründe auf der Weltkarte als auch die 3D-Gefechte sehen überzeugend und schön aus. Besonders die Landschaft wirkt detailliert und farbenfroh. In den Kämpfen werden oftmals Lichteffekte und auch toll animierte Spezialangriffe gezeigt, was für visuelle Abwechslung sorgt. Auch die Bilder, die immer wieder mal auf dem oberen Bildschirm angezeigt werden, sind nett gezeichnet und versprühen einen gewissen Charme. Lediglich einige Hintergrundtexturen sind etwas zu pixelig geraten.
Weniger überzeugend ist dagegen die Musik, die langweilig und belanglos aus den Lautsprechern dudelt, bis ihr sie aufgrund mangelnder Abwechslung ausschalten werdet. Hier wäre mehr möglich gewesen. |
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