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Der letzte König von Afrika: Review

  Nintendo Dual Screen 


Der Orientierung dienlich soll eine Karte sein, die auf dem oberen Bildschirm angezeigt wird. Brauchbar ist diese aber nicht, während der Testphase haben wir uns nie mit Hilfe der Karte orientiert, zumal sie schlecht gestaltet worden ist. So viele Räumlichkeiten gibt es ja nun auch nicht zu entdecken, wozu also eine Map? Das wenig hilfreiche Inventar ruft ihr auf dem unteren Bildschirm auf. Informationslos werden euch dort eure aufgesammelten Objekte aufgelistet. Was ihr damit machen könnt, ist nicht immer gleich klar, zumal es den Infomauszeiger aus der PC-Version nicht mehr gibt.

Dialogoptionen bestehen nur aus simplen Stichworten, nicht immer ist ein Zusammenhang direkt erkennbar. Unerfreulich ist zudem, dass Ann zwar Gegenstände in der Umgebung nehmen und manipulieren kann, sich jedoch nie dazu bemerkbar macht. Das macht es ungemein schwierig, den Nutzen von manchem Objekt zu erkennen. Ausserdem leidet darunter die Identifikation mit der Spielheldin. Eine kühle, wortkarge Prinzessin ohne jeglichen Charme, die nicht einmal durch die schönen Zwischensequenzen positiv dargestellt wird. Denn eine Sprachausgabe gibt es lediglich in den Zwischensequenzen.

Der letzte König von Afrika


Immerhin: diese schönen Sequenzen wurden ordentlich auf den Nintendo DS gebracht. Das ist aber auch das einzige Lob, das man der Technik zollen kann, denn ohne die im Spiel angebotene Hotspot-Anzeige wärt ihr vermutlich nicht in der Lage, das Spiel durchzuspielen. Die vielen kleinen Details lassen sich am kleinen Bildschirm häufig nicht einmal erahnen, zumal ihr vom Mauszeiger keinerlei Hilfe zu erwarten habt. Die verpixelte Optik und die kantig erscheinenden Charaktere lassen das Abenteuer nicht zu einem Augenschmaus werden.

Der letzte König von Afrika
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Birgit Grunow am 08 Jan 2009 @ 16:08
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