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bad.words: Weltgewandt fluchen

Nur wer in der Landessprache fluchen kann, wird ernstgenommen. Dank der App «bad.words» werden Sie von den Eingeborenen in Zukunft respektiert.

Zugegeben, die Hasstirade von Chevy Chase im Film «Schöne Bescherung» bleibt unerreicht. Sie zeigt uns eindrücklich, dass man mit deutlichen Worten von seinen Mitmenschen zweifelsfrei verstanden wird. Jenseits der Landesgrenze kann der fehlende einschlägige Wortschatz jedoch zu einem Problem werden. Wie beschimpft man jemanden auf Englisch als «Kotzbrocken»? Wie lautet das spanische Wort für «Köter»? (Und wie kommt man eigentlich auf die Idee, im Ausland einen Hund mit Schimpfwörtern zu demoralisieren?)An diesem Punkt kommt die App «bad.words» ins Spiel (1 Franken). Geflucht wird auf Deutsch, Spanisch, Französisch und Englisch. Italienisch gibt es für einen zusätzlichen Franken als In-App-Kauf. Avvoltoio! Jede Übersetzung wird nicht nur schriftlich angezeigt, sondern auch von einem Muttersprachler vorgelesen, wie es sich für einen modernen Sprachkurs gehört.In der Auswahl von 65 Schimpfwörtern finden sich auch ziemlich derbe Ausdrücke. «Ficknelke» ist noch einer der harmlosen, allerdings sind wir nicht ganz sicher, bei welcher Gelegenheit er verwendet wird. Wie auch immer. Vor allem sind wird aber darüber erstaunt, was Apple zuweilen nicht zensiert.

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  Eingetragen am 03 Mai 2012 @ 14:42