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Kurztest: Talos Principle - Road to Gehenna
Mit
Road to Gehenna
versorgt Entwickler
Croteam
die Fans des genialen Rätselabenteuers
The Talos Principle
mit neuem Stoff – allerdings von der bockschweren Sorte.
Noch keine acht Monate ist es her, dass Croteam mit The Talos Principle einen überraschend exzellenten
Portal
-Konkurrenten herausbrachte, der sich absolut zu Recht 9 von 10 Punkten
im GBase-Test
verdient hat. Nicht nur die zunehmend schwieriger werdenden Rätselareale überzeugten uns sehr, sondern auch das philosophisch angehauchte Story-Konstrukt drumherum. Das kürzlich veröffentlichte Zusatzpaket Road to Gehenna knüpft an die Geschehnisse des virtuellen Puzzle-Universums an und versetzt uns in die Rolle von Uriel, dem aus dem Hauptspiel bekannten Boten ELOHIMs. Dessen und somit unsere Aufgabe ist es, in der Gefängniswelt Gehenna die dortigen Insassen zu befreien, bevor der sprichwörtliche Stecker gezogen wird.
So viel schon vorweg: Ein Leichtes wird das nicht – auch nicht für Talos-Kenner, die alle versteckten Sterne im Original auf eigene Faust gefunden haben. Die insgesamt vier neuen Hauptgebiete von Road to Gehenna bieten über 16 Rätselräume und erneut einige der genannten Sterne, die zwar größtenteils leicht zu entdecken, aber umso schwieriger zu erreichen sind. Wer sich als Anfänger direkt in die Erweiterung stürzt, wird wahrscheinlich relativ schnell frustriert das Handtuch werfen. Von Beginn an werden die Spieler mit sehr anspruchsvollen Puzzle-Gebieten konfrontiert, deren Lösungswege kompliziert sind und aus dem vollen Repertoire der zur Verfügung stehenden Hilfsmittel schöpfen. Jammer, Konnektoren, Boxen, Ventilatoren und die Hirnzellen schmelzende Rekorderfunktion mit temporärem Doppelgänger sind von Anfang an mit von der Partie. Zwar nicht alles gleichzeitig, aber doch in Kombinationen, die uns nicht nur einmal denken liessen, dass ein Programmfehler vorliegen müsse, weil eine Lösung mit den aktuell verfügbaren Gegenständen gar nicht möglich sei.
Doch weit gefehlt: So aussichtslos manche Situationen auch wirken mögen, sie sind immer logisch lösbar. Nur eben aufwendiger, als es in der Hauptkampagne der Fall war. Teils aber auch nervig, denn manche Rätselbereiche sind vollbepackt mit Schutzfeldern und Hindernissen, die wir zunächst umgehen müssen, um überhaupt erst mal an wichtige Hilfsmittel zu gelangen. Eine falsche Entscheidung und wir stecken irgendwo fest, müssen dann die Rückspulfunktion nutzen und den ganzen Prozess von vorne beginnen. Passiert das mehrmals hintereinander, möchte man gerne vor Frust in die Tastatur beissen. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich, dass absolvierte Rätselkammern in Gehenna ein Bonusgefühl von Stolz und Freude vermitteln.
Neue Werkzeuge gibt es übrigens nicht, was dem DLC allerdings keineswegs schadet. Die Aufgaben sind wie beschrieben fordernd genug, um auch ohne Neuerungen zu motivieren. Nebenbei halten wieder Terminalspielereien bei Laune, wobei wir diesmal mit der Gefängnis-Community von Gehenna kommunizieren dürfen. In einer Art sozialem Netzwerk veröffentlichen die Mitglieder Kurzgeschichten, führen philosophische Diskussionen und nehmen an diversen Studien teil, die in Form von kleinen Text-Adventures präsentiert werden. Das Ganze bietet eine durchaus nette Zerstreuung, ist uns aber stellenweise zu viel Lesestoff gewesen, so dass wir manche Textwüsten nur überflogen. Die genannten Minispiele bereiteten uns hingegen Freude.
Technisch gibt es keine allzu stark ins Auge fallenden Verbesserungen, aber schwebende, wolkenverhangene Schlösser, weitläufige Gebirgslandschaften mit malerischer Kulisse und die immer noch sehr ansehnlichen Lichteffekte erzeugen eine mehr als zweckmässige Atmosphäre. Eine deutsche Übersetzung wurde zwischenzeitlich per Patch nachgereicht und ist zumindest fehlerärmer als im Hauptspiel. Mehr noch, könnte man den einen oder anderen Rechtschreibpatzer sogar als Authentizitätsplus werten, handelt es sich bei den meisten Textpassagen doch im Kern um Forenbeiträge.
Fazit von Daniel Boll
Road to Gehenna beschäftigte mich rund acht Stunden, wobei jene, die die Terminals links liegen lassen und sich nur um die Rätsel kümmern, sicherlich auch deutlich schneller bis zur Endsequenz gelangen können. Wie erwähnt, ist die Erweiterung nichts für Einsteiger und konfrontiert selbst Kenner des Hauptspiels mit einigen harten Rätselnüssen, was aber von den Entwicklern auch offenkundig so beworben wird. Frustresistente, nach neuen Herausforderungen dürstende Talos-Fans werden mit der
14,99 Euro teuren Investition
also nichts falschmachen.
Daniel Boll
am 03 Aug 2015 @ 16:49
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:
Game-Facts
Genre
:
Sonstige: Puzzle
Release Termin
:
11 Dezember 2014
Hersteller
:
Croteam
Publisher
:
Devolver Digital
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