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Aquanox Deep Descent: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Digital Arrow
Publisher: THQ Nordic
Genre: Action: 3D-Shooter
Lange hat man vom neuen Aquanox-Projekt von THQ Nordic nichts gehört, und für viele Fans der alten JoWooD-Serie war der Titel quasi schon tot, bevor er überhaupt so richtig enthüllt wurde. Auf der gamescom konnten wir dann aber eine überraschend weite Version des Unterwasserspiels begutachten und waren begeistert.

Aquanox Deep Descent
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Patrik Nordsiek

Zwischen Schleichfahrt und Aquanox

Nachdem wir in eine kleine Box geleitet wurden, fragte uns Produzent Norbert Varga vom Entwickler Digital Arrow erst mal, ob wir zuvor Schleichfahrt oder Aquanox gespielt hätten. Nachdem die anwesenden Journalisten alle nickten, war Varga sofort begeistert. Er selbst sei zwar zu jung gewesen, um Schleichfahrt bei Release gespielt zu haben, ist aber sowohl vom alten Blue-Byte-Titel als auch von Aquanox begeistert gewesen. Daher sei er umso nervöser, dass er nun selbst die Serie weiterführen dürfe.

Vargas Begeisterung steckt an, und man merkt, dass er mit Aquanox Deep Descent beide Fanlager zufriedenstellen möchte. Wem Aquanox zu actionorientiert war, der wird beruhigt aufatmen, dass Deep Descent sich hier wieder etwas mehr an Schleichfahrt orientieren wird. Allerdings heißt das nicht, dass wir es hier mit einer Hardcore-Unterwasser-Simulation zu tun haben. Doch die Eigenarten, die der tiefe Ozean mit sich bringt, sollen deutlich mehr in die Gesamtatmosphäre und die Steuerung einfließen.

Das merkt man auch sofort bei der Demo: Wir steuern ein Unterwasserboot, und die starke Trägheit überrascht uns zunächst. Das Schiff zieht nach, verliert erst sehr spät Momentum, wenn man nicht gerade dagegensteuert. Und auch im Kampf wirkt alles eine Prise langsamer, träger und vor allem taktischer. Alle Bewohner der Unterwasserwelt haben Schwachstellen, insbesondere der Bauch der Schiffe wird ein kritischer Punkt sein. So fehlt es den Kämpfen zwar nicht an Action, doch man sollte definitiv behutsam und mit Köpfchen agieren.

Düster mit Kurzsicht auf Licht

Ebenfalls einen Zwischenweg wird man bei der Präsentation gehen: Wem Aquanox zu bunt war, der wird aufatmen können, denn die uns gezeigte Unterwasserwelt ist erfrischend düster. Künstliche Lichtquellen sind lediglich an den vielen Stationen oder Rohren zu sehen, einige Bewohner der Tiefe geben aber auch ein wenig Licht ab. Darüber hinaus wird man neben den offenen Ozeanen auch Höhlen erkunden können, die noch düsterer sind und in denen vor allem schwerer zu navigieren ist. Bei der Sichtweite lotet Digital Arrow noch den besten Kompromiss aus Sichtbarkeit und Atmosphäre aus, doch schon jetzt wirkt das ganze Szenario erfrischend anders und beklemmender als zum Beispiel bei einem Weltraum-Shooter.

Aquanox Deep Descent

Aquanox-Deep-Descent


Aquanox-Deep-Descent


Aquanox-Deep-Descent


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Patrik Nordsiek am 30 Aug 2016 @ 21:18
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