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Transport Fever: First Look

Personal Computer 
Hersteller: N/A
Publisher: Gambitious
Genre: Strategie: Wirtschaft
Am 8. November erscheint mit Transport Fever der Nachfolger von Train Fever aus dem Hause Urban Games. Wir haben uns die Beta der Transport- und Logistiksimulation für euch angeschaut und uns auf den Weg zum Transportmagnaten gemacht.

Transport Fever
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 Was ist das?



Stephanie Walter
Das Genre des Transportmanagements hat durchaus Liebhaber, leider hatte das Schweizer Entwicklerstudio bei Train Fever mit vielen Problemen zu kämpfen, denen für Transport Fever der Kampf angesagt wurde. Dabei profitierten die Entwickler auch vom Austausch mit der rührigen Community, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Wie im Vorgänger kümmern wir uns um die Bedürfnisse des kleinen Mannes, der sich nicht nur auf den Weg zur Arbeit machen muss, sondern sich in seiner Freizeit auch gerne mal dem Shopping-Rausch hingibt. Um die fleißigen Bürger von A nach B zu bringen und die Geschäfte und Betriebe, in denen sie arbeiten, mit den nötigen Rohstoffen zu versorgen, muss ein komplexes Transportwesen erschaffen werden, damit die Wirtschaft brummt und die Stadt weiter wächst. Dabei gilt es, Straßen zu bauen, Schienen zu verlegen und mit allerlei Fortbewegungsmitteln verschiedene Stadtteile oder sogar ganze Städte miteinander zu vernetzen. Dafür stehen uns nicht nur Busse, Züge oder Lkw, sondern im Gegensatz zum Vorgänger auch Schiffe und Flugzeuge zur Verfügung. Aber Vorsicht: Man sollte das eigene Budget nicht aus den Augen verlieren, während man sein Transport-Imperium über Jahrzehnte weiterentwickelt und damit bis zu 120 Fortbewegungsmittel freischaltet.

Was besonders ins Auge fällt, ist die Liebe zum Detail, die Transport Fever auf allen Ebenen auszeichnet, Gebäude sind ansprechend gestaltet, wir können die Bürger bei ihrem Weg durch die Stadt beobachten, und an betagten Transportmitteln sind sogar Gebrauchsspuren sichtbar. Höhepunkt in Sachen Detailverliebtheit sind hier natürlich die unterschiedlichen Fahrzeuge, die nach historischem Vorbild gestaltet wurden und beim Auswählen jede Menge Informationen für Liebhaber bieten.

Der Wilde Westen ruft

In Transport Fever stehen insgesamt zwei verschiedene Kampagnen mit unterschiedlichen Missionen zur Verfügung, die jeweils in einen historischen Kontext eingebettet sind und mit einer gelungenen Rahmenhandlung an das Spielprinzip heranführen.

Eine Mission versetzt uns nach Nordamerika ins Jahr 1864. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten müssen wir im kleinen Städtchen Cheyenne die Mägen unserer Arbeiter füllen und uns ihre Arbeitskraft sichern, um unser Ziel zu erreichen: ordentlich Zaster mit einer Eisenbahnstrecke in den Westen zu verdienen. Dabei müssen wir uns nicht nur mit knauserigen Investoren und lästiger Konkurrenz, sondern auch mit den Eingeborenen herumärgern. Ob wir die Indianer mit Gewalt niederschlagen, ihnen neues Land zur Verfügung stellen oder sie mit Feuerwasser bestechen, um unsere Bahnlinie ausbauen zu können, bleibt uns überlassen. Jede getroffene Entscheidung hat allerdings Folgen für den Ablauf unserer Kampagne. Jeder Schritt will also gut überlegt sein. Kampagne Nummer 2 führt uns nach Europa ins Jahr 1872, bei der wir mitten in der Mission "Gotthardtunnel" landen. Hier haben wir acht Jahre Zeit, um eine Eisenbahnlinie durch die Schweizer Alpen zu bauen und so die Nordsee mit dem Mittelmeer zu verbinden. Egal, für welche Kampagne man sich entscheidet, die Karten sind rundum gelungen, grafisch ansprechend gestaltet und setzen die jeweilige Stimmung gut um.

Transport-Fever


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Stephanie Walter am 26 Okt 2016 @ 10:23
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