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XCOM 2: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Firaxis
Publisher: 2K Games
Genre: Strategie: Runden-Strategie
XCOM: Enemy Unknown bewies, dass die altehrwürdige Marke trotz vieler Probleme in der Vergangenheit noch immer ein Name ist, mit dem gerechnet werden muss. Nachdem Firaxis also einen Klassiker erfolgreich wiederbelebt hat, ist es bald Zeit zu beweisen, dass man darauf auch aufbauen kann. Auf der gamescom konnten wir uns ansehen, wie die Entwickler den Basenbau erweitern wollen.

XCOM 2
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Patrik Nordsiek

Hellcarrier? Wir haben die Avenger!

Ist es eine Referenz an das Marvel Cinematic Universe? Wir wissen es nicht, auf jeden Fall scheint euer Hauptschiff, die Avenger, nicht unähnlich zu der fliegenden Festung aus den Comicverfilmungen zu sein. Anstatt wie im Vorgänger eine Basis an einer bestimmten Stelle zu haben, verwaltet ihr in XCOM 2 dieses Mal eine mobile Basis. Das ergibt auch im Zusammenhang mit der Geschichte durchaus Sinn, da die Erde von den Aliens mehr oder minder übernommen wurde und so eine Organisation wie die XCOM sicherlich nicht einfach so auf dem Planeten geduldet wird. Stattdessen übernehmt ihr dieses Mal eher die Führung einer Guerilla-Truppe, die von Land zu Land reist, um auf die eigene Existenz hinzuweisen und die Menschheit wieder an die Freiheit glauben zu lassen. Das bedeutet aber auch, dass ihr keine Abfangjäger rausschicken könnt oder reparieren müsst, um die Aliens zu stören. Stattdessen fliegt ihr selbst von Land zu Land, baut ein Netzwerk auf und beschäftigt die ausserirdischen Besetzer.

XCOM 2

Weil ihr allerdings in der schwachen Position seid, müsst ihr etwas genauer auf eure Ressourcen aufpassen, die ihr von weiteren Rebellen zur Verfügung gestellt bekommt. Darüber hinaus ist euer Soldatenpool auch nicht mehr so elitär wie noch beim Vorgänger. Dafür bekommt ihr mehr Möglichkeiten, euer Kanonenfutter zu individualisieren. Mehr Gesichter und Frisuren und dazu auch Tätowierungen dürft ihr auswählen. Darüber hinaus scheint es endlich möglich zu sein, die Spezialisierung eurer Soldaten selbst zu beeinflussen. Dafür sollen Ausbildungsschwerpunkte sorgen.

Gutes bleibt

Darüber hinaus orientiert sich der Managementteil stark an Enemy Unknown. Wieder seht ihr eure Räume von der Seite, wieder müsst ihr neue Plätze zunächst freischalten. Dafür müsst ihr dieses Mal zwar keine Erde umwälzen, aber den Raumjäger von Alien-Artefakten befreien, da die Avenger zuvor ein ausserirdisches Schiff war. Für etwas mehr Abwechslung sorgt die Darstellung aller Ingenieure, Wissenschaftler und Soldaten, die in der Avenger ihrem Tageswerk nachgehen. Dadurch wirkt die Mission gleich lebendiger. Eine kleine Randnotiz war, dass euer mobiles Hauptquartier offenbar über eine künstliche Intelligenz verfügt. Ob und wie Firaxis dieses Story-Element nutzen will, um den Spieler – positiv oder negativ – zu überraschen, ist noch unklar. Es würde uns allerdings überraschen, wenn diese KI nicht noch eine grössere Rolle im weiteren Verlauf der Geschichte spielen sollte.

Apropos "Gutes bleibt": Zur Seite steht euch auch in XCOM 2 wieder ein Mitglied der Shen-Familie. Nach dem Senior im Vorgänger, übernimmt diesmal die Tochter die Werkstatt und rüstet euch mit allerlei Werkzeug aus. Interessant scheinen dabei die Gremlin-Drohnen zu werden, die ihr dieses Mal nicht nur zu Erkundungszwecken nutzen könnt, sondern auch dafür, gegnerische Einheiten anzugreifen. Das könnte eine zusätzliche taktische Option in engen Kampagnen werden.

XCOM-2


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Patrik Nordsiek am 13 Aug 2015 @ 13:59
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