Tribes Ascend: Preview
Auf ins GefechtAlte Hasen der Tribes-Reihe werden sich im neuesten Ableger der Serie sofort heimisch fühlen - actionreich und rasant präsentiert sich die Neuauflage des Klassikers. Sie lässt kaum Zeit zum Verschnaufen und Durchatmen. Der Grund des rasanten Gameplays ist das Jetpack, mit dem ihr für kurze Zeit einen enormen Geschwindigkeits-Boost bekommt und eure Feinde auch aus der Luft aufs Korn nehmen könnt. Das Jetpack besitzt jede der neun Klassen in Tribes Ascend, somit ist keine Klasse durch dieses Feature bevor- oder benachteiligt. Sollte sich die Energie eures Jetpacks der Nullmarke nähern, könnt ihr euch durch das sogenannte Skiing gleitend über die Planetenoberfläche bewegen, bis euer Jetpack wieder genug Energie hat, um euch in die Luft zu bringen. Durch die Kombination Jetpack und Skiing bewegt ihr euch rasend schnell über die Karten und seid für eure Feinde ein sehr schwer zu treffendes Ziel.
Ein wenig Einarbeitung in die Fortbewegung sollte allerdings eingeplant werden - im Normalfall geht diese auch recht schnell ins Blut über. Oder sollte es zumindest, denn ansonsten werdet ihr in diesem rasanten Mehrspieler-Shooter sehr oft das Zeitliche segnen. Des Weiteren stehen euch auch, wie im Klassiker, an bestimmten Stellen auf der Karte Fahrzeuge zur Verfügung, welche ihr allerdings nicht umsonst erwerben könnt, sondern mit XP (Erfahrungspunkte) bezahlen müsst. XP erhaltet ihr zum Beispiel durch das Ausschalten von Gegnern oder das Erreichen von Spielzielen. Ihr bekommt diese also quasi nebenbei auf eurem Konto gutgeschrieben, ohne dass ihr etwas Aussergewöhnliches vollbringen müsst.
Klassen und SpielmodiAktuell befindet sich Tribes Ascend noch in der Betaphase und wird laufend verbessert und optimiert. Die Entwickler betonen, stets auf die Anregungen und Wünsche der Spieler einzugehen. Untermauert wurde dies nun im letzten grossen Spiel-Update Anfang Februar. Aus ehemals zwölf Klassen wurden neun, das Interface wurde optisch komplett überarbeitet, und die Fähigkeitsbäume der einzelnen Klassen fielen dem Rotstift zum Opfer. Gerade letzteres stellt einen gravierenden Einschnitt ins Gameplay dar, allerdings wurden nicht einfach Features gestrichen, um das Spiel schnellstmöglich zu veröffentlichen, sondern es wurde inhaltlich einfach umstrukturiert. Um euren Charakter auch ohne Fähigkeitsbaum zu individualisieren, führten die Entwickler waffenspezifische Upgrades ein, welche ihr je nach eurem Spielverhalten wählen könnt. Des Weiteren könnt ihr nun die Loadouts der Klassen, welche die Stärke der Rüstung festlegt sowie eure Beweglichkeit festlegen, nach Belieben anpassen. Es gestaltet sich nun deutlich leichter und auch einsteigerfreundlicher als zuvor. Für Anhänger der Fähigkeitsbäume, die sämtliche Fähigkeiten individuell anpassen möchten, ist dies natürlich ein schwacher Trost.
Wie bereits angesprochen, hat sich die Anzahl der Klassen von zwölf auf neun reduziert und beschränkt sich nun auf Pathfinder, Sentinel, Infiltrator, Soldier, Technician, Raider, Juggernaut, Doombringer und Brute. Beim ersten Spielstart stehen euch nur die Klassen Pathfinder, Soldier und Juggernaut zur Verfügung, der Rest kann natürlich freigeschaltet werden. Aber nicht nur weitere Klassen lassen sich freischalten, auch neue Waffen stehen zur Verfügung, von denen die Entwickler im letzten grossen Update 16 neue ins Spiel gepackt haben. Freigeschaltet werden die neuen Wummen entweder durch XP, die ihr im Spiel verdient, oder durch Gold, welches ihr gegen echte Währung im Shop der Entwickler erstehen könnt.
Insgesamt stehen drei Spielmodi zur Verfügung: Capture the Flag, Team-Deathmatch und Rabbit. Der Capture the Flag-Modus unterscheidet sich allerdings etwas von der klassischen Variante und ist ein wenig anspruchsvoller. Das A und O sind hier natürlich das Teamplay und eine entsprechende Ausgewogenheit der Klassen des eigenen Teams. Das besondere im Capture the Flag-Modus sind die taktischen Elemente, die obendrein zum simplen Flaggenklauen und -beschützen in diesen Spielmodus mit einfliessen. Jede Basis ist mit einem Fahrzeugdepot und Abwehrgeschützen ausgerüstet, was die Eroberung der feindlichen Flagge natürlich etwas erschwert. Um die Eroberung der Flagge ein wenig leichter zu gestalten, beherbergt jede Basis einen unterirdischen Generator, welcher deaktiviert die gesamte Verteidigung lahmlegt und es eurem Gegner nicht mehr gestattet, Fahrzeuge zu bauen und euren Flaggenträger zu verfolgen.
Im Team-Deathmatch stehen sich klassisch zwei Parteien gegenüber, die sich bekämpfen - hier wird auf Movement gesetzt, weswegen dieser Modus für Neueinsteiger die letzte Wahl sein sollte, bis man sich in die Fortbewegung des Spiels eingearbeitet hat und sicher fühlt. Der letzte Modus hört auf den Namen Rabbit und stellt den einfachsten der drei Modi dar - unter Umständen aber auch den unterhaltsamsten, sofern ein ausgewogenes Spielergleichgewicht herrscht und sich alle Teilnehmer auf einem Niveau bewegen. Ein Spieler wird in diesem Spielmodus mit einer Fahne ausgestattet und als Rabbit zum Abschuss freigegeben - die übrigen Spieler sind nun hinter der Fahne beziehungsweise dem Rabbit her. Gelingt es, den Rabbit auszuschalten, wandert die Fahne in den Besitz des Täters, der fortan die Rolle der Zielperson übernimmt.
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