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Civilization V - Gods & Kings: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Firaxis
Publisher: 2K Games
Genre: Strategie: Runden-Strategie
Fast zwei Jahre nach der Veröffentlichung von Civilization V schieben 2K Games und Firaxis eine erste Erweiterung nach. Ein ungewöhnlich lange Wartezeit, die sich Anhänger der zu Recht beliebten Reihe getrost mit Modifikationen und kostenpflichtigen Zusatzpaketen vertreiben konnten. Ende Juni gibt's endlich (?) etwas Offizielles, nämlich Gods & Kings.

Civilization V - Gods & Kings
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 Was ist das?



Sven Wernicke

Steampunk

Es muss natürlich vorweg betont werden, dass sich auf den ersten Blick nichts geändert hat. Nach wie vor beweist man seine Geschicke als Anführer eines Volkes - sowohl wirtschaftlich als auch militärisch und politisch. Ziel ist es, die Vorherrschaft über die Welt zu erlangen - die Möglichkeiten sind gewohnt unglaublich facettenreich. Die Neuerungen findet man ausschliesslich im Detail, denn im Kern bleibt die Erweiterung selbstverständlich ein Civilization V. Bei einem neuen Spiel bemerkt man keinerlei Unterschiede, erst bei der Wahl der Szenarien sind die Differenzen sofort ersichtlich. Die Macher schicken Spieler in eine Art Steampunk-Universum mit Dampfmaschinen und entsprechenden Einheiten, Völkern sowie Herangehensweisen. Die Reiche Eruch, Orlin, Pulias, Vedria und Dalmace sind in einem an sich unrealistischen Zeitalter angekommen, das durch die Möglichkeiten schon für frischen Wind sorgt. Luftschiffe, seltsame Vehikel wie Landpanzerschiffe, und auch neue Technologien beziehungsweise Sozialpolitiken lassen das Herz des Civ-Freundes höherschlagen. Dass man anfänglich die gleichen Aufgaben erfüllt, ist aber klar: Städte aus dem Boden stampfen, für Wohlstand und Sicherheit sorgen, mit anderen Völkern interagieren. Das alles aber in einem neuen Rahmen.

Insgesamt spendierte Firaxis 13 neue Gebäudetypen, 27 zusätzliche Einheiten und ein paar neue Wunder wie die Grosse Schutzmauer und das Hubble-Teleskop. Dass besagte Nationen und die ebenfalls (fürs freie Spiel) neuen Reiche Vorschauversion wurden die hinzugefügten Herrscher noch nicht animiert. Das wird sich hoffentlich in dem fertigen Spiel ändern.

Weitere Neuerungen

In der vorliegenden Version machte das erste der neuen Szenarien schon sehr viel her. Recht amüsant wird das Steampunk-Thema vermittelt - aber auf eine gewohnt seriöse Weise. Man startet zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit allen bisherigen Technologien und forscht kontinuierlich weiter, um drei von fünf Titel für sich zu beanspruchen. Sogar das Perpetuum Mobile darf entwickelt werden. Ganz ernst nimmt sich Gods & Kings zwangsläufig nicht. Die Feinheiten werden auch schnell ersichtlich: Im Bereich der Diplomatie kann man clever Kontrahenten denunzieren und Parteien gegeneinander ausspielen - ohne Waffengewalt, aber mit Spionen. Neu sind auch die zwei ergänzenden Stadtstaaten-Typen. Diese können jetzt auch religiös oder wirtschaftlich agieren, zudem finden sich hier und da einige taktische Verfeinerungen. Besonders viele Interaktionsoptionen gibt's aber nach wie vor nicht.

Sven Wernicke am 21 Mai 2012 @ 13:00
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