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Am Beginn eines jeden Spiels ist der euch zur Verfügung stehende Platz stark begrenzt. Durch Wachhäuser und befestigte Anlagen könnt ihr eure Grenzen erweitern. Gekämpft wird in "Die Siedler 2 - DNG" nur selten und wenn, dann nur passiv. So könnt ihr euren Soldaten den Befehl erteilen, ein feindliches Wachhäuschen anzugreifen. Nach der erfolgreichen Eroberung gehört das anliegende Land euch.
Wesentlich überarbeitet wurde die Bedienung mit der Maus. So habt ihr nun alle Bereiche eures Lagers auf einen Blick und könnt auf Gefahrensituationen schnell reagieren. Neuerdings werden euch jetzt auch Baukosten erstattet. Im Originalspiel bestand diese Erstattung nicht, so dass euch irgendwann einmal die Rohstoffe hätten ausgehen können. Neu ist ebenso die Funktion, Soldaten aus der Ferne in Kriegsgebiete abzukommandieren.
Technik
Die Siedler 2 - DNG erstrahlt komplett in 3D und basiert auf einer neu entwickelten Engine. Lauschige Wälder, im Sonnenlicht funkelnde Seen und ausgetrocknete Wüsten - die neue Welt wirkt wirklich sehr real und stellenweise richtig romantisch. Einzig und alleine der nicht stufenlose Zoom stört den Gesamteindruck. Hier sollte Funatics noch einmal nachbessern. Perfekt gelungen ist jedoch der Wuselfaktor. Überall laufen kleine Römer, Nubier und Asiaten herum, die ihrem Tageswerk nachgehen. So muss eine Aufbau-Simulation aussehen!
Das Original von 1996 verfügte zwar schon über einen Multiplayer-Modus, allerdings war dieser nur für zwei Spieler an einem PC mit nur einer Maus ausgelegt. In DNG können nun bis zu sechs Spieler pro Server per LAN oder Internet gegeneinander antreten. Für reichlich Nachschub ist auch nach dem Release gesorgt. So wird der Vollversion ein Editor beiliegen, der sogar alte "Die Siedler 2"-Maps importieren kann.
Der neue Soundtrack wirkt zwar gelungen, sollte aber dennoch einmal überarbeitet werden. So gibt es nur wenige Musikstücke, die sich allzu häufig wiederholen.
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