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End of Nations: First Look

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Money makes the world go round

Der Strategietitel verzichtet auf den klassischen Basisbau und schickt euch mit einer vorab ausgewählten Mannschaft in die Schlacht. Die Anzahl der Einheiten, die eingeflogen werden können, ist jedoch begrenzt, so dass ihr gut überlegen müsst, welche Truppentypen ihr entsenden wollt. Zwar könnt ihr während eines aktiven Spiels nochmals euer Truppenkontingent auswechseln, allerdings ist dieses Vorhaben ziemlich kostspielig. Vor einer Schlacht könnt ihr in eurem Depot an den Fahrzeugen noch Spezialwaffen montieren oder, dies ist jedoch nur ein optisches Gimmick, die Farbe und den Anstrich verändern. Ein Panzer im Pizza- oder Dollarzeichen-Design? Kein Problem.

Das eigentliche Spiel setzt auf das bewährte Schere-Stein-Prinzip. Für jede Einheit gibt es einen bestimmten Widersacher. Die Entwickler machen es euch sogar leicht und platzieren einige Symbole auf dem Bildschirm, anhand derer ihr erkennen könnt, welche Einheitentypen ein besonders leichtes Ziel für eure ausgewählte Einheit abgeben. Der Fuhrpark ist dabei recht übersichtlich gestaltet. Infanteristen, Jeeps, Panzer, Artillerie und Hubschrauber - hier weicht Petrogylph nicht unbedingt von der RTS-Standardbesetzung ab. Zerstörte Fahrzeuge oder gefallene Soldaten könnt ihr mit einem Mausklick erneut zum Leben erwecken. Hierfür werden Ressourcen benötigt, die ihr durch das Vernichten von Gegnern oder durch das Einnehmen von Ressourcenpunkten verdient. Ab und zu werden auch Hilfsgüter über dem Schlachtfeld abgeworfen. Habt ihr einen Siegpunkt erobert, könnt ihr sogar Abwehrtürme errichten. Auch das Ausspielen von Ereigniskarten, die beispielsweise einen Ionenstoss auf eine bestimmte Stelle abfeuern, oder verhindern, dass euer Gegner seine Einheiten reparieren kann, kostet Ressourcen.

End of Nations wird von Publisher Trion Worlds kostenlos vertrieben. Alle Bereiche, Einheiten und Missionen sollen für jeden Spieler freigeschaltet sein, ohne nur einen Cent investieren zu müssen. Dennoch muss sich auch dieses Spiel im Endeffekt rechnen. Allerdings verspricht Petroglyph, dass man kein Geld für spielentscheidende Funktionen ausgeben muss. Das Prinzip "Pay to win" soll also hierbei nicht greifen.

End of Nations

Trotz Free-2-Play ist End of Nations recht hübsch. Die Schlachtfelder sind abwechslungsreich gestaltet und die ganze Aufmachung wirkt sehr professionell, durchdacht und aufgeräumt. Kein Wunder, hat Petroglyph doch seit Jahren Erfahrung im Strategiesektor sammeln können. So gehen Star Wars - Empire at War als auch Universe at War auf das Konto des Studios.

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Alexander Boedeker am 05 Mrz 2012 @ 19:17
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