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Battlefleet Gothic - Armada: Review

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Nach Dawn of War II war es ruhig geworden für Strategen des Warhammer-40K-Universums, doch Anhänger des Imperiums können aufhorchen! Dank Publisher Focus Home Interactive und Entwickler Tindalos Interactive könnt ihr nun wieder Einheiten befehlen – und beweisen, dass ihr ausgebuffte Taktiker seid. Dieses Mal geht es allerdings in den Weltraum, und statt Fußvolk stehen die riesigen Schiffe des Gothic-Sektors unter eurem Befehl. Wie sich die Ansammlung aus Buzzwords schlägt, verraten wir im Test.

Von Tabletop auf den Bildschirm

Wer beim Anblick des Namens ins Grübeln kommt, der hat es sicherlich bereits bemerkt: Battlefleet Gothic basiert auf dem gleichnamigen Tabletop-Spiel. Wie bei der Vorlage dreht sich bei Armada vornehmlich alles um die Weltraumschlachten mit ihren riesigen Kreuzern. Dabei hält sich das französische Studio Tindalos Interactive recht nah an das Brettspiel, weshalb sich die Kämpfe träge und dadurch deutlich taktischer als bei klassischen truppenbasierten Strategiespielen anfühlen.

Ihr kontrolliert in Armada meist eine kleine Flotte aus größeren Kreuzern sowie wenigen kleineren Unterstützungsschiffen, die ihr außergewöhnlich detailliert durch die Missionen führt. Ihr dürft von jedem kleinen Schiff nicht nur die Spezialfähigkeiten auslösen, sondern auch die Zielsysteme auf bestimmte Subsysteme beim Gegner ausrichten, die Angriffsreichweite und -richtung einstellen, bevorzugte Waffen wählen und noch einiges mehr. Am meisten Einfluss könnt ihr darüber hinaus nehmen, indem ihr die Schubsteuerung der einzelnen Schiffe beeinflusst. Hier habt ihr die Möglichkeit, plötzliche Drehungen, Beschleunigungen oder auch Notstopps durchzuführen. In den eher langsameren Gefechten könnt ihr mit diesen taktischen Mitteln Überraschungssituationen schaffen und stark die Schlachtendynamik beeinflussen. Wir haben uns im Spiel immer wieder dabei erwischt, den perfekten Moment für einen Boost oder einen Notstopp zu finden, um den gegnerischen Torpedos auszuweichen. Entsprechend erfreulich ist es, dass ihr auf Tastendruck die Zeit verlangsamen könnt, um besser auf die aktuelle Situation reagieren zu können.


Das geschickte Manövrieren der eigenen Schiffe steht auch aufgrund eines anderen Elements im Mittelpunkt, denn in Battlefleet Gothic: Armada müsst ihr höllisch aufpassen, dass ihr andere Schiffe nicht rammt. Dabei müsst ihr auf die gegnerische Flotte genauso Acht geben wie auf verbündete Einheiten. Die Ork-Armee hat ihre Kreuzer sogar speziell auf das Rammen ausgerichtet, weshalb sie auch gerne in den Nahkampf geht. Selten zuvor war der bewusste Crash eine so legitime taktische Karte, wie hier.

Battlefleet Gothic - Armada
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Patrik Nordsiek


Battlefleet-Gothic---Armada


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Patrik Nordsiek am 25 Mai 2016 @ 22:30
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