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Civilization VI: Review

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Es ist eine der ältesten und sicherlich angesehensten Serien der Spieleszene, und im Vergleich mit anderen, stellenweise noch größeren Namen gilt Sid Meier's Civilization noch immer als Genrereferenz in Sachen Rundenstrategie. Doch in den letzten Jahren ist die Konkurrenz wieder spürbar größer geworden. Höchste Zeit also, dass man bei Firaxis wieder von sich hören lässt. Mit Civilization VI erlebt die Serie dabei ihren bisher größten Sprung.

Gegen den Stack

Bereits Civilization V galt mit seinen Änderungen als großer Revolutionär der Serie. Immerhin stellte man nach vier erfolgreichen Teilen endlich die Struktur des Spielfelds um: Statt seine Einheiten auf Quadraten hin und her zu schieben, galt es nun, eine in Hexagone aufgeteilte Welt zu erobern. Dabei entfernte man auch gleich den gefürchteten "Stack of Death", also den Stapel des Todes, der sich bildete, wenn man viele Einheiten auf ein Feld zog. An dessen Stelle trat nun die Regel, dass lediglich eine Einheit pro Feld erlaubt ist. Was sich dazumal wie eine Revolution angefühlt hat, bringt den aktuellen Teil nur zu einem Schmunzeln.

Eine der zentralen Änderungen trifft aber auch hier wieder einen Stapel: Dieses Mal muss die Ein-Feld-Stadt daran glauben. Wie auch in den Teilen zuvor, steht vor jedem epischen Siegeszug die Gründung der ersten Siedlung. Zu Beginn fühlt sich das auch ziemlich identisch zu den Vorgängern an. Die Häuser bauen sich auf dem ausgewählten Hexagon-Feld auf und Runde für Runde gesellen sich neue Gebäude hinzu. Doch ab einem gewissen Zeitpunkt verlangt das Spiel von euch, für eine bestimmte Erweiterung ein freies Umgebungsfeld auszuwählen. Plötzlich baut ihr eure Stadt also nicht nur auf einem isolierten Feld, sondern ergreift auch die umliegenden Areale. Diese Veränderung mag sich zunächst nicht besonders signifikant anhören, verändert aber die Dynamik des gesamten Spiels an ihrer Grundbasis. Eine Konsequenz aus den sich ausdehnenden Städten ist nämlich, dass die ausgewählten Felder fortan nicht mehr ihre ursprünglichen Ressourcen liefern. So verliert ihr Ernährungs- und Produktionspunkte, gegebenenfalls sogar wichtige Spezialressourcen, damit in eurer Akademie die Zufriedenheit eurer Bewohner und die Forschungspunkte steigen. Mehr noch: Bestimmte Kombinationen und angrenzende Gebäude führen zu Kettenboni, sodass ihr noch nicht mal nur freie Felder besetzen, sondern die Struktur eurer Städte genauer überdenken solltet. Diese Veränderung alleine birgt schon riesiges Potenzial und eine völlig veränderte Spielstruktur für Civilization-Veteranen. Die Umgebung forciert euch mehr denn je, eure Siedlungen zu spezialisieren und den Handel voranzubringen.

https://www.youtube.com/watch?v=5KdE0p2joJw

Auch visuell trägt das neue Städtesystem viel zum Charme bei. Gerade im späteren Verlauf des Spiels wirken die Siedlungen mehr noch wie Metropolen und können aufgrund ihrer schieren Größe und ihrer Struktur einen eigenen Charakter vermitteln. Dadurch, dass die Erweiterungen ähnlich wie die Geländeverbesserungen angreifbar sind, erhöht sich auch der Aufwand, die eigenen Grenzen gegen einfallende Militäreinheiten zu beschützen.

Civilization VI
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Patrik Nordsiek

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Sid Meier

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Patrik Nordsiek am 01 Dez 2016 @ 16:30
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