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Cossacks 3: Review

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70 verschiedene Einheiten, 12 Nationen und eine historische Singleplayer-Kampagne, die die Schlachten des 17. und 18. Jahrhunderts zum Leben erweckt: Cossacks 3 garantiert Langzeitmotivation. Ob an diesem Versprechen etwas dran ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Eines vorweg: Bei Cossacks 3 handelt es sich nicht um ein neues Spiel der beliebten Serie, sondern um ein Remake des Echtzeit-Strategie-Klassikers aus dem Jahr 2000, Cossacks: European Wars, an dem sich viele Zocker die Finger wundgespielt haben. Das bedeutet, dass das Spiel auch keine wesentlichen Neuerungen bietet, sondern einfach grafisch auf einen neueren Stand gebracht wurde. Die grafische Überarbeitung lässt sich dabei nicht als Offenbarung bezeichnen, dennoch sieht Cossacks 3 gut aus und kann optisch vor allem durch die liebevolle Gestaltung der 140 historischen Gebäude punkten, die je nach gespielter Nation individuell gestaltet sind und Lust darauf machen, die Eigenheiten der jeweiligen Länder zu entdecken.

Sammelt Ressourcen und vergrößert eure Armee

Im Wesentlichen geht es in Cossacks 3 wie immer darum, sechs verschiedene Ressourcen, nämlich Kohle, Holz, Gold, Stein, Nahrung und Eisen, abzubauen, die dringend benötigt werden, um eure eigene Stadt zu vergrößern und weiterzuentwickeln. Ihr baut also fleißig Mühlen, Wohnhäuser, Mienen oder Kasernen und entwickelt hier die Anbau- oder Abbautechniken weiter, damit eure Stadt produktiver wird. In der Akademie betreibt ihr Forschungsarbeit, um eure Leistung zusätzlich zu verstärken.

Ziel des Ganzen ist es, möglichst viele Rohstoffe zu sammeln, damit ihr ein möglichst großes Heer aufbauen könnt, um eure Feinde zu bezwingen beziehungsweise um nicht von ihnen bezwungen zu werden. Dabei steht euch eine Vielzahl an Truppen zur Verfügung, die sich taktisch auf dem Land- oder Seeweg unterschiedlich einsetzen lassen. So sind Dragoner dank ihrer Musketen beispielsweise gute Fernkämpfer, die auf ihren Pferden die feindlichen Reihen effektiv durchbrechen können, während die Pikeniere mit ihren Piken schlagkräftig gegen die feindliche Infanterie und Kavallerie austeilen. Schiffe hingegen können großen Schaden verursachen und Gebäuden stark zusetzen. Um schussbereit zu sein, benötigen manche Einheiten wie zum Beispiel die starke Artillerie zudem zusätzliche Ressourcen während des Kampfes. Wer genug Gold abgebaut hat, kann außerdem Söldner anwerben, die das eigene Heer verstärken. Man sollte also seine Ressourcen immer im Blick behalten.

Um die Truppenbefehligung einfacher zu gestalten, können Soldaten, sobald die Kaserne weiterentwickelt ist, mit einem Offizier und einem Trommler zu einem Regiment zusammengefasst werden. Damit lassen sich die Soldaten nicht nur einfacher auswählen, sondern sie kämpfen auch besser. Die drei verschiedenen Formationen Kolonne, Reihenformation und Quadrat ermöglichen unterschiedliche Spielweisen, um sich auf Angriff oder Verteidigung zu konzentrieren. Obwohl es natürlich gerade diese riesigen Heere sind, die die Cossacks-Reihe auszeichnen, führt diese große Armee leider häufig dazu, dass man schnell den Überblick verliert, wo sich welche Einheit der Truppe gerade befindet. Hier wird es auf dem Schlachtfeld auch schnell einmal stressig, zumal man seine Einheiten nicht aus den Augen lassen sollte, da sie nur allzu gerne einzelne Ziele verfolgen oder auf neue Befehle warten und inaktiv bleiben, was einer taktischen und flüssigen Spielweise und damit der Intention des Spiels häufig im Wege steht.

Cossacks 3
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Stephanie Walter

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Stephanie Walter am 13 Okt 2016 @ 20:58
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