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Deponia Doomsday: Review

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Mit den Deponia-Spielen ist unter dem Banner Daedalics eine der wohl beliebtesten Point-and-Click-Adventure-Reihen der hiesigen Gefilde erschienen. Seit der Veröffentlichung des ersten Teils begeisterte der unausstehliche sowie charmante und liebenswerte Antiheld Rufus die Spielerschaft und eroberte mit seiner unnachahmlichen Art die Fanherzen im Sturm. Als 2013 mit Goodbye Deponia der Abschluss der Trilogie erfolgte, sorgte dieser jedoch nicht nur für traurige Gesichter, weil damit eine beliebte Spielreihe endete, sondern auch für zahlreiche erhitze Gemüter, da viele das Ende von Rufus' Abenteuern als unbefriedigend und enttäuschend empfanden. Umso kurioser, dass nun – ohne große Ankündigung – plötzlich ein weiterer Ableger in den Händlerregalen auftauchte. Wir haben uns mit Deponia Doomsday den vierten Teil der Trilogie einmal angeschaut und berichten, was es damit auf sich hat!

Der Anfang vom Ende

Erst einmal vorweg: Deponia Doomsday hat einen klaren Adressaten, nämlich Fans des Franchises, genau genommen die Kritiker dessen Abschlusses, und macht dies mehr als deutlich. Das Spiel startet ohne große Umschweife. Die aus der Trilogie bereits bekannte Elysianerin Goal fasst die Geschehnisse der Vorgänger zwar noch einmal grob zusammen, aber aufgrund des enormen Bezuges zu den Vorläufern und der vielen Anspielungen werden Neulinge wohl nur Schnabeltier verstehen. Trotzdem bemühen wir uns in diesem Artikel um eine möglichst spoilerfreie Beschreibung der Zusammenhänge, ohne direkte Storydetails zu nennen – um Andeutungen kommen wir aber leider nicht herum.

Deponia Doomsday

Im Tutorial starten wir mit einem stark gealterten Rufus – doch wie kann das nach den Geschehnissen von Goodbye Deponia sein? Die Lösung liegt natürlich auf der Hand: Zeitreisen. So stellt sich alsbald heraus, dass Deponia Doomsday (eigentlich) zu einem Zeitpunkt angesiedelt ist, an welchem die Geschehnisse der Trilogie noch gar nicht stattgefunden haben. Somit hat Rufus Deponia also noch nie verlassen und auch Goal noch gar nicht kennengelernt. Jedoch kann er sich an Dinge "erinnern", die erst noch geschehen werden. So weiß er auch ganz genau, dass wenn er beim Verpacken der Kristallgläser seiner Nochfreundin Toni die Knickerfolie vergisst, diese zu Bruch gehen, es zur Trennung kommt und es als Folge daraus zu den Geschehnissen der Trilogie führen wird.

Mit diesem prophetischen Wissen ausgestattet ist es natürlich Rufus' Anliegen, die Gläser vor dem Zerbrechen zu bewahren und den Lauf der Dinge und somit auch deren Ausgang abzuwenden. Wäre da nicht der schusselige Physiker McChronicle, der ohne Einweisung nicht rückwärts einparken kann und die Gläser versehentlich über den Haufen fährt – da hilft dann auch keine Knickerfolie mehr. Im Gespräch mit McChronicle stellt sich jedoch heraus, dass dieser auf der Suche nach Zeitanomalien ist und mithilfe seiner Zeitmaschine dazu beitragen kann, die Kristallgläser zu retten und den Lauf der Dinge somit abzuwenden. Die beiden schmieden einen Plan und der Anfang vom Ende beginnt.

Deponia Doomsday
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Jessica Rehse

Deponia-Doomsday


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Jessica Rehse am 04 Apr 2016 @ 23:18
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