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For Honor: Review

  Personal Computer 

Am 14. Februar erklärte Ubisoft offiziell das Fest der Liebe zum Fest der Hiebe. For Honor steht nach zwei erfolgreichen Beta-Events im vergangenem Monat in den Startlöchern und ist bereit, die Online-Gaming-Szene zu erobern. Wir haben uns das Spiel einmal näher angeschaut, um herauszufinden, ob Ubisoft das gelingt.

Kleines Vorwort: Wer noch nicht mit dem Spielkonzept von For Honor vertraut ist, dem empfehlen wir unsere Vorschau.

Wo gekämpft wird, da ist mein Platz

Wenn sich Ritter, Wikinger und Samurai gegenseitig die Köpfe einschlagen, kann man sich sicher sein, dass da die Fetzen fliegen. Damit wir auch sehen, wie stark da besagte Fetzen fliegen, hat Ubisoft viel Aufwand und Liebe in die Darstellung des Spiels investiert, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nahezu alles sieht fantastisch aus, die Charaktere, die Maps, die Bewegungen. Es ist ein wahres Fest für die Augen und lässt einen dadurch direkt in das Geschehen eintauchen. Auch die Lichteffekte und unterschiedlichen Wetterlagen wirken zu jeder Zeit stimmig und schaffen es dadurch, die Atmosphäre von ein und derselben Map ganz unterschiedlich einzufangen. Lediglich der Sound lässt etwas zu wünschen übrig. Die Musik plätschert die meiste Zeit träge vor sich hin, und auch die Charaktere könnten ruhig ein paar mehr Töne von sich geben – zum Beispiel lautere Schritte, um sich auch auf auditiver Ebene auf dem Schlachtfeld orientieren zu können.

For Honor findet auf drei Ebenen statt: dem Singleplayer, dem Multiplayer und dem Metagaming. Der Mehrspielermodus stellt dabei den größten Teil dar. Doch auch der Solomodus ist einen Blick wert, und das omnipräsente Metagaming tritt regelmäßig zum Vorschein, ohne dabei aufdringlich zu werden. Wir werden uns im Folgenden mit jedem Aspekt einzeln befassen und zum Schluss schauen, wie es denn eigentlich mit dem Loot- und Levelsystem des Titels aussieht.

https://www.youtube.com/watch?v=3aQIf4atOB4

"Der Weg ist eindeutig. Er mag nicht genial sein, doch er führt zum Ziel." – Plünderer, kurz vor dem Aufbruch der Clans

Wie zu erwarten war, ist der Singleplayer nicht sehr groß. Mit dreimal sechs Missionen erleben wir den Aufstieg und Niedergang der Kriegsherrin Apollyon, welche den Krieg zwischen den drei Fraktionen neu entfachen will, aus der Sicht aller drei Fraktionen. Dabei ist sie nicht nur Antagonistin, sondern anfangs auch vermeintliche Verbündete und Anführerin. Die Geschichte wird zum einen durch die Narration Apollyons zwischen den Missionen und zum anderem durch atmosphärisch stimmige Zwischensequenzen erzählt. Ergänzt wird das Ganze durch rückblickende Monologe der HeldInnen, die wir im Zuge der Kampagne spielen. Im Laufe der Story kommen wir in den Genuss, jede Klasse mindestens einmal anzuspielen. Dies gibt uns die Möglichkeit, jede/n KämpferIn mit seinen/ihren Fähigkeiten kennenzulernen, und gewährt verschiedene Einblicke in den Konflikt.

Die Missionen verlaufen recht geradlinig. Wir schlagen uns durch die Reihen der Gegner, um an unser Ziel zu gelangen, sei es ein Capture-Point, ein Objekt, mit dem wir interagieren, oder ein Endgegner. Das Ganze wird dabei schön in verschiedene Kontexte verpackt, Sei es eine Schlacht auf dem Feld, die Eroberung einer Festung oder die Infiltration eines Lagers. Neben den Kämpfen müssen wir manchmal auch mit Objekten interagieren, sei es ein Tor, das geöffnet werden muss, oder eine Brücke, die ausgefahren werden will. So gut das auch alles klingen mag, so eintönig ist es auf Dauer. Die Gegner sind selbst auf Schwer nur selten eine Herausforderung und bieten wenig Abwechslung. Da helfen auch nicht die verschiedenen Gaben, die wir im Laufe der Story und der einzelnen Missionen finden. Da Letztere allerdings alle nicht sehr lang sind, schafft es das Spiel, das Setting oft und schnell genug zu wechseln, um stetig frischen Wind in die Kampagne zu bringen.

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Jakob Gustavs

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Jakob Gustavs am 24 Feb 2017 @ 15:07
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