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Master of Orion: Review

  Personal Computer 

Mit Master of Orion: Conquer the Stars feiert eine altehrwürdige Serie ihr Comeback! Nachdem man die Marke mit dem dritten Teil direkt ins Grab verfrachtet hatte, ist mit Wargaming nun ein neuer Publisher am Steuer, und zusammen mit dem argentinischen Entwicklerstudio NGD Studios hofft man auf eine Wiederbelebung des noch immer klangvollen Namens. Funktioniert das mit Conquer the Stars? Jein.

Solides Fundament

Die gute Nachricht zu Beginn: Master of Orion macht Spaß und ist – vor allem im Vergleich zu Master of Orion 3 – ein stabiles und performantes Spiel auf einem soliden 4X-Fundament. Wie für das Genre üblich, übernehmt ihr hier eine von zehn Rassen und versucht von eurem Heimatplaneten aus eine zufallsgenerierte Galaxie zu unterjochen. Natürlich habt ihr auch die Möglichkeit, diplomatisch oder wissenschaftlich orientierte Siege anzupeilen. Runde um Runde zieht ihr eure Einheiten dabei durch die Galaxis, besiedelt Planeten, nutzt die Ressourcen für Forschung und Produktion und achtet auch noch auf die Zufriedenheit der eigenen Bevölkerung. So weit, so bekannt. Darüber hinaus bietet Conquer the Stars aber zu wenig Neues, um langfristig überzeugen zu können.

Tolle Rassen, etwas Charme

Gerade in einem Bereich, der von anderen Spielen gerne mal vernachlässigt wird, können die NGD Studios allerdings zunächst punkten: Charme. Die aus dem Original übernommenen zehn Rassen sind allesamt fein designt und schick animiert. Darüber hinaus bekommen sie in den Diplomatie- und Forschungsmenüs einige schöne Sprüche spendiert, die sich aber leider viel zu schnell und viel zu häufig wiederholen.

Ähnlich charmant wie repetitiv sind die GNN, die Galaxy Network News. Diese fiktive Nachrichtensendung, moderiert von zwei eher wenig humorvollen Robotern, gibt in unregelmäßigen Abständen wenig aufschlussreiche Meldungen über den Stand der Galaxie oder kündigt mal ein besonderes Ereignis an. Leider sind die Kameraeinstellungen, Animationen und Textzeilen zu abwechslungsarm, als dass sie dauerhaft interessant wirken. Dennoch sind solche auflockernden Schnipsel gern gesehen, da sie die doch eher trockene Atmosphäre, die ein 4X-Spiel erzeugen kann, aufbrechen.

Ebenfalls viel zu wenig Abwechslung gibt es bei den Ereignissen. Hier und da stößt man auf Anomalien, die sich als Schätze herausstellen. Dazu gibt es den immer selben Text und eine kleine Belohnung, sei es durch Credits oder durch Forschungspunkte. Hier hätte man das Universum deutlich ausbauen und mehr Hintergrundwissen einstreuen können.

Master of Orion
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 14 Sep 2016 @ 17:07
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