GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Total War Battles - Kingdom: Review

  Personal Computer 

Die Total-War-Reihe hat sich in den Kreisen von Strategie-Fans in den letzten Jahren zu einer festen Größe entwickeln können und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Die bisher eher historisch verankerte Spielserie konnte vor allem mit Titeln wie Total War: Rome II und Total War: Attila in Fan- sowie Kritikerkreisen überzeugen. Nachdem Entwickler Creative Assembly auch bereits angekündigt hatte, mit Total War: Warhammer das Fantasy-Genre zu erschließen, wurde zwischenzeitlich mit dem Free-2-Play-Ableger Total War Battles: Kingdom ein weiterer Pfad erschlossen. Wir haben Creative Assembly kurz vor Release des mobilen Strategietitels daher einen Besuch im Entwicklerstudio im Londoner Umland abgestattet und seitdem zahlreiche Spielstunden in den Ableger investiert. Wie uns der Titel gefallen hat, erfahrt ihr in unserem Testbericht!

Willkommen in eurem Königreich

Bei Total War Battles: Kingdom handelt es sich um einen Titel, den man sehr differenziert betrachten sollte, wenn man große Enttäuschungen vermeiden möchte. Erst einmal sollte jedem klar sein, dass der mobile Ableger nicht mit seinen bisher erschienenen großen Brüdern auf dem Desktop-PC verglichen und erst recht nicht an diesen gemessen werden kann und sollte. Vielmehr lassen sich hingegen Parallelen zum ebenfalls sehr beliebten F2P-Titel Clash of Clans ziehen. TWB: Kingdom kann, allein schon der Distributionsform geschuldet, nicht mit der Komplexität und strategischen Tiefe mithalten, die Total-War-Fans von den Hauptspielen bisher gewohnt sind. Wenn man sich dieser Tatsache bewusst ist und das Werk als eigenständig funktionierenden Ableger betrachtet, macht man sich den Zugang zu den Spielmechaniken um einiges einfacher.

Total War Battles - Kingdom

Denn bei TWB: Kingdom handelt es sich um ein durchaus ambitioniertes Projekt, bei welchem sich die Entwickler spürbar Gedanken gemacht haben, um für ein gutes Spielerlebnis zu sorgen, ohne trotz der augenscheinlichen Ähnlichkeit des Spielprinzips als einfacher Clash-of-Clans-Klon dazustehen. So übernehmen wir die Kontrolle über einen Herrscher eines fiktiven Königreiches im Jahre 915 in England und möchten dieses mit unseren Handlungen natürlich zum Florieren und Expandieren bringen. Hier punktet TWB: Kingdom in den Augen unserer Testerin mit der historischen Verankerung und der höheren Komplexität des Spielprinzips im Gegensatz zum Konkurrenten im Comiclook.

So starten wir mit einer Burg mitten im Feld und bauen uns Stück für Stück von dort ausgehend eine Stadt. Mithilfe von verschiedenen Behausungen – von Slums, über Wohnhäuser bis hin zu Anwesen – locken wir Arbeiter oder gar höher qualifizierte Facharbeiter in unsere neu gegründete Provinz, welche wir wiederum für die Arbeit in Schmieden, Tavernen oder auf dem Marktplatz einsetzen können. Auch mithilfe von Bauernhöfen, Steinbrüchen, Holzfällern, Schafzüchtern etc. erwirtschaften wir nach und nach Ressourcen in Form von Silber, Nahrung, Stein und Holz, mit welchen wir wiederum neue Gebäude bauen, bereits bestehende aufwerten oder gar direkt in den Landschaftsbau eingreifen können.

Total War Battles - Kingdom
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Jessica Rehse

Total-War-Battles---Kingdom


Total-War-Battles---Kingdom


Total-War-Battles---Kingdom


Total-War-Battles---Kingdom


Jessica Rehse am 25 Mai 2016 @ 22:12
oczko1 Kommentar verfassen