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Worms WMD: Review

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Die Würmer sind zurück. Nun, wenn wir ehrlich sind, waren sie nie wirklich weg, denn Worms WMD ist das gefühlt 50. Spiel mit den kleinen, mordlüsternen Kriechtieren. Und was hat man in der Worms-Reihe nicht schon alles ausprobiert: Golf mit den Würmern zum Beispiel. Oder die Würmer in 3D. Oder – zuletzt, in Worms Revolution – 2,5D-Grafik und Physik sowie sich mit Wasser füllende Krater. Ja, das war alles gut gemeint, hatte aber mit dem klassischen Spielgefühl nicht mehr viel zu tun. Das haben sich die Entwickler von Team17 zu Herzen genommen und wollten mit Worms W.M.D. wieder zurück zu den erfolgreichen Wurzeln der Serie. Ob's geklappt hat?

Wieder mal da!

Zugegeben, das könnte passen, tut es aber nicht. WMD steht im militärischen Sinne für "Weapons of Mass Destruction", also Massenvernichtungswaffen. Ob das letztlich auch die Abkürzung war, die die Entwickler hier assoziieren wollten, bleibt deren Geheimnis. Bekannt ist allerdings, dass sich Worms WMD zurück auf die Wurzeln der Serie besinnen soll. Als Beispiel nannten die Entwickler hier stets Worms Armageddon, das bislang erfolgreichste Worms-Spiel. Dementsprechend gibt es im neuesten Teil ein Wiedersehen mit dem klassischen Ninja-Seil, dem Beton-Esel, der Bananenbombe und der Heiligen Granate. Wegrationalisiert wurden dafür die zuletzt eingebrachten Neuerungen wie diverse Physikspielereien und das ganze Geplansche mit Wasserbomben und Spritzpistolen, die Gräben und Krater mit feuchtem, todbringendem Nass füllen.

Um das klassische Spielgefühl wieder hervorzuheben, wurde auch die 2,5D-Grafik des letzten Ablegers wieder verworfen. Stattdessen wird wieder auf rein zweidimensionale, handgezeichnete Landschaften und Hintergründe gesetzt. Auch die Würmer selbst kommen in klassischer Cartoon-Optik daher, haben allerdings eine kleine optische Generalüberholung bekommen und fallen durch einen etwas veränderten Look auf.


Alles beim Alten also? Nicht ganz. Tatsächlich haben sich die Entwickler ein paar feine Neuerungen für die Kriechtier-Kabbelei ausgedacht. Das klassische rundenbasierte Spielprinzip wurde dafür natürlich unangetastet gelassen. Auf den hügeligen Landschaften finden sich nun auch, willkürlich verteilt, Fahr- und Fluggeräte, die die Würmer zu ihrem Vorteil nutzen können. Zum einen bieten die Vehikel etwas mehr Schutz vor feindlichem Feuer, zum anderen verschaffen sie euch selbst bessere Feuerkraft und eine erhöhte Mobilität. Damit die mobilen Waffen nicht zu mächtig werden, sind sie sehr spärlich verteilt und natürlich auch nicht unzerstörbar. Wer befürchtet, die Hatz nach den Fahrzeugen würde das Spiel verwässern und einen falschen Schwerpunkt setzen, der sei beruhigt. Im Test hat sich schnell herausgestellt, dass die Vehikel zwar ein willkommenes Extra sind, das klassische Spielgefühl aber nicht negativ beeinflussen oder gar dominieren.

Worms WMD
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 29 Aug 2016 @ 11:51
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