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Winter Sports 2012 - Feel the Spirit: Review
Feel the Spirit? See the Limit!Sämtliche Events haben aber eine Sache gemein: Sie fangen weder schöne und authentische Wintersport-Atmosphäre ein, noch mag man sich das angeblich kurzweilige Spektakel länger antun, als unbedingt notwendig. Was die zwar einfache, aber nicht gerade komfortable Steuerung einem nicht vergrätzt, schaffen spätestens die Optik und der Sound. Ein Blick auf die Zuschauertribünen oder den Streckenrand lässt trotz der virtuellen kalten Gradzahlen das vorab aufgekommene Sportspiel-Fieber direkt wieder gen Null sinken. Pappmaché-Figürchen am Streckenrand und Animationen, bei denen man von zufriedenstellender Leistung nicht reden kann, enttäuschen auf der ganzen Linie, geschmeidig und beweglich ist da nahezu nichts. Bei Winterspiele aus dem Jahr 2006, interessanterweise vom gleichen Hersteller, war das zugegebenermassen noch schlechter als bei dieser Ansammlung von Events, bei denen man sich gelangweilt von einem Podium zum anderen quält, während der Stadionsprecher quäkend nervt - noch dazu mit unpassenden Kommentaren.
Richtig schlimm: aufgrund der Schwächen bei der Präsentation und vor allem bei der Grafik mag man diesen Wintersport-Titel gar nicht erst im Freundeskreis vorstellen, um per Splitscreen-Modus gegeneinander anzutreten. Einen Online-Modus gibt es ohnehin nicht. Also bleibt euch nur die Einzelspieler-Variante übrig. Solltet ihr euch dann trotz der Unzulänglichkeiten durch den Pokal-Wettbewerb durchgerungen haben, warten im Einzelspieler sozusagen als Belohnung noch verschiedene Herausforderungen auf euch. Dabei gilt es dann beispielsweise, einen komplett fehlerfreien Abfahrtslauf hinzubekommen oder beim Skispringen präzise zu landen. Schafft ihr diese Aufgaben, schaltet ihr damit ein paar neue Kleidungsstücke für eure Sportler frei.
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