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Top Gun - Hard Lock: Review
Noch simpler wird es, sobald ihr in die Offensive geht. Habt ihr den Gegner lange genug in der Zielerfassung, schaltet sich automatisch der Hard Lock-Modus ein. Dann übernimmt das Spiel die Steuerung eures Fliegers, während ihr euch lediglich auf das Fadenkreuz und das Abfeuern des Bordgeschützes sowie der Raketen konzentriert. Klar, das macht in den ersten Minuten tierisch viel Spass, da es so einfach von der Hand geht und man schnell Erfolge feiert. Doch spätestens nach dem zehnten Luftkampf kommt Langeweile auf, da sich selbst Durchschnittsspieler unterfordert fühlen. Etwas mehr Abwechslung und Tiefgang hätten es dann doch gerne sein dürfen.
Leerer MehrspielerhimmelDer Mehrspielermodus von Top Gun - Hard Lock verspricht da schon etwas mehr Spielspass - zumindest auf dem Papier. So könnt ihr euch in klassischen Spielmodi wie Deathmatch und Team Deathmatch gegenseitig vom Himmel holen. Zudem gibt es noch einen Modus mit dem Namen "Danger Zone", bei dem ihr euch gegen immer grösser und stärker werdende Wellen von Feindflugzeugen behaupten müsst. Und wer gerne im Team agiert, darf gemeinsam mit einem Freund die Kooperativmissionen absolvieren.
Jetzt folgt das grosse Aber: Zum einen gibt es lediglich zwei dieser Kooperativ-Einsätze, so dass es schnell ziemlich öde wird. Des Weiteren würden die Deathmatch-Partien tatsächlich Spass machen, wenn es denn Mitspieler geben würde. Bei unseren Testrunden haben wir nur sehr selten andere Leute gefunden, die sich mit uns über den Wolken fetzen wollten. Da blieben uns leider nur Offline-Gefechte.
Abschliessend noch ein Wort zur Präsentation des Spiels. Die Flieger an sich sowie die Explosionen sehen insgesamt recht ordentlich aus, können allerdings nicht mit Highend-Effekten aufwarten. Zudem sind die Darstellung der Schauplätze, über denen ihr eure Missionen absolviert, vergleichsweise hässlich und matschig. Ein Plus für die Atmosphäre ist hingegen der Original-Soundtrack, der im Hintergrund immer wieder zu hören ist - zumindest Teile davon. In diesen Momenten fühlt sich dann nicht nur der Verfasser dieses Testberichts wieder in die 1980er-Jahre zurückversetzt - im positiven Sinne.
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