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Gooka - The Mystery of Janataris: Review

  Personal Computer 

Grim Fandango meets Final Fantasy. So könnte man

Gooka - Das Geheimnis von Janatris

vom tschechischen Entwickler Centauri Production grob umschreiben. Kommt das Spiel denn qualitativ an die genannten Genre-Perlen heran?



Story und Steuerung

Spielheld Gooka, angesehener Richter, kehrt von einer Reise zurück und freut sich auf ein Wiedersehen mit seiner Familie. Doch sein Haus ist abgebrannt, seine Frau Lidra liegt im Koma und sein Sohn Yorimar wurde von Piratinnen entführt. Zu den primären Zielen gehört also Lidra´s Heilung und die Rettung Yorimars. Vor allem bei Ersterem wird klar, dass es in der mittelalterlichen Spielwelt Janatris eher ungewöhnlich zugeht. Lidra liegt nämlich in einem sogenannten Heilsarg, der von einer Batterie gespeist wird, die sich allerdings langsam dem Ende nähert und unbedingt wieder aufgefüllt werden muss. Der Mix aus Mittelalter und Technologie erzeugt in Verbindung mit den komischen Namen - zum Beispiel der Drachengottheit Glux - eine eher seltsame Atmosphäre, die einen nicht so recht in ihren Bann ziehen kann.

In der Hausruine übernehmt ihr die Steuerung des Helden, die an Titel wie Grim Fandango oder Resident Evil erinnert. Hier klickt ihr den Charakter nicht mit der Maus durch die Gegend, sondern steuert ihn direkt mit der Tastatur aus der dritten Person. Lauft ihr an wichtigen Objekten oder Personen vorbei, neigt Gooka seinen Kopf in deren Richtung und signalisiert euch damit eine mögliche Interaktion, die ihr auf Tastendruck auslösen könnt. Die Bedienung ist vor allem in der ersten Stunde extrem gewöhnungsbedürftig und fühlt sich ungenau und schwammig an. Selbst mit einem Gamepad könnt ihr dem Übel kaum entgegenwirken. Glücklicherweise ist in dem Spiel, bis auf zwei Stellen, keine Hektik angesagt. Damit fällt die unpräzise Steuerung also weniger schwer ins Gewicht.

Rollenspielelemente

Das bildschirmfüllende Inventar enthält nicht nur ein Notizbuch, das als Questlog dient, sondern zeigt auch die Attribute und Fähigkeiten des Helden sowie die momentan ausgewählte Waffe an. Was haben Rollenspielelemente in einem Adventure verloren? Nun, irgendwie müsst ihr euch schliesslich gegen die zahlreichen Feinde wehren, denen ihr auf eurer Reise begegnen werdet. Diebe, Piratinnen, Ratten und einige Fantasywesen stehen unter anderem auf dem Programm und werden in rundenbasierenden Gefechten bekämpft, die an Final Fantasy erinnern. Rein qualitativ kann Gooka allerdings nicht gegen Squaresoft´s Meisterwerk anstinken, was vor allem an der geringen Transparenz der Gefechte liegt. So dürfen manche Gegner aus völlig unerfindlichen Gründen zwei Runden hintereinander attackieren oder ihr werdet mit irgendwelchen Zaubern verflucht, deren Wirkung unklar bleibt oder erraten werden muss.

Unfair sind die Gefechte trotzdem nicht, denn aus strategischer Sicht basieren sie auf einem total simplen Prinzip. Neben der Gesundheit haben Gooka und seine Feinde nämlich zwei spielentscheidende Attribute - die Kampf- und Geistesstärke. Erstere beeinflusst den Nahkampfschaden und die Nahkampfresistenz, letztere Zauberschaden und Zauberresistenz. Mit einem Regler dürft ihr Kampfstärkepunkte temporär auf die Geistesstärke verlagern und umgekehrt. Je nach Gegner könnt ihr euch damit entweder besonders gut gegen Nahkampfschäden oder Zauberattacken absichern. Durch die Lösung von Quests erhaltet ihr ausserdem bestimmte Fähigkeiten, die zum Beispiel eure Kampfstärke erhöhen oder Gegner für einige Runden ausser Gefecht setzen. Nach einem gewonnenen Gefecht erhaltet ihr neben verbesserten Attributen auch nützliche Gegenstände und Goldstücke. Bei Händlern könnt ihr nicht benötigte Objekte verkaufen und das Geld zum Beispiel in Heiltränke oder bessere Waffen investieren. Auch der eine oder andere für ein Rätsel wichtige Gegenstand kann erworben werden.

Gooka - The Mystery of Janataris
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 29 Mrz 2005 @ 23:18
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