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Resident Evil 7 biohazard: Review

  Personal Computer 

Mit Resident Evil 7 biohazard geht die beliebte Actionreihe in die nächste Runde. Im Gegensatz zu früheren Resident-Evil-Titeln hat sich Capcom diesmal für die Ego-Perspektive entschieden. Wie sich der Horrorausflug nach Louisiana bei unserem Test geschlagen hat und ob der neueste Ableger mit seinen erfolgreichen Vorgängern mithalten kann, erfahrt ihr hier.

Nach einer kurzen Sequenz steigt ihr ins Spielgeschehen ein und findet euch auf einer Autofahrt nach Louisiana wieder. Hier sucht Hauptcharakter Ethan nach seiner seit drei Jahren verschwundenen Freundin Mia, von der er vor wenigen Tagen ein Lebenszeichen erhalten hat. Die Fahrt endet in einem dichten Wald, wo Ethan den Wagen abstellt und zu Fuß weitergeht. Nach einigen Metern durch das Unterholz steht ihr vor dem Eingangstor einer alten Villa. Da das Tor verschlossen ist, seht ihr euch zunächst auf dem umliegenden Gelände um, wo ihr nach einem kurzen Fußmarsch Mias Führerschein entdeckt. Unweit des Fundorts befindet sich eine Art heruntergekommenes Gästehaus, dessen Fenster mit Brettern zugenagelt sind. Obwohl das Gebäude wenig einladend aussieht, begebt ihr euch natürlich ohne zu zögern in sein stockdunkles Inneres. Glücklicherweise ist Ethan mit einer Taschenlampe ausgestattet, in deren schmalem Lichtkegel ihr das gruselige Haus erkunden könnt. Hinter den maroden Mauern warten weitere Hinweise auf euch, die auf Mias Aufenthaltsort hindeuten und zudem einiges über die Vergangenheit des Anwesens verraten. Ob Ethan seine Freundin tatsächlich wiederfindet und ob es einen Zusammenhang zwischen ihrem Verschwinden und der verlassenen Villa gibt, sind nur zwei von vielen Antworten, die ihr im Laufe einer nervenaufreibenden Geschichte erhalten werdet. Diese lässt euch tief in die menschlichen Abgründe blicken und hält zudem zahlreiche intensive Schockmomente für euch bereit.

Von Anfang an der blanke Horror

Obwohl es zu Beginn des Spiels eigentlich ein schöner sonniger Tag ist, kommt zu keiner Sekunde eine angenehme oder gar entspannte Atmosphäre zustande. Die leicht verschwommenen Texturen sowie die Ego-Perspektive, die alles sehr nahe wirken lässt, bereiten euch vom ersten Spielmoment an ein dauerhaftes Unbehagen. Man erwartet eigentlich durchgehend, dass hinter der nächsten Mauer auch gleich die nächste Gefahr lauert. Da es aber vergleichsweise gar nicht so oft vorkommt, dass ihr wirklich angesprungen werdet, lässt es sich auch nur sehr schwer voraussagen, wann euch denn nun wirklich Unheil droht. Diese Tatsache unterstreicht die dauerhafte Anspannung umso mehr und sorgt für eine hervorragend inszenierte, wirklich intensive Horror-Atmosphäre.

Diese wird durch weitere Elemente gekonnt herausgearbeitet. So öffnet euer Charakter eine geschlossene Tür nicht sofort vollständig, sondern erst einmal nur einen Spalt weit. Dies treibt eure Spannung auf das, was wohl dahinter lauert, ins Unermessliche und führt auch gerne mal zu schweißnassen Händen. Hinzu kommt die sehr reduzierte und trotzdem meist bedrückend unangenehme Hintergrundmusik, die mit wenigen Noten auskommt und dennoch einen großen Anteil an der dichten Atmosphäre hat. Gleiches gilt für die stimmigen Soundeffekte, die eure Schritte auf dem Fußboden oder das Knarren von Türen oder Holzdielen sehr real wirken lassen. Ein zusätzlicher Aspekt, der sich aber bei Bedarf im Menü deaktivieren lässt, ist das Wackeln der Kamera bei euren Bewegungen, das euch gefühlt noch näher ans Geschehen bringt.

Resident Evil 7 biohazard
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Stephanie Walter

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Stephanie Walter am 15 Mrz 2017 @ 12:21
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