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Prey: Review

  Personal Computer 

Was bislang nach einem eher ernsten Ego-Shooter mit Rätselelementen und Science-Fiction-Setting klingt, wird zwischendurch immer mal wieder durch humorige Szenen aufgelockert. So könnt ihr in regelmässigen Abständen einer Radiosendung von der Erde lauschen, die ein gewisser Art Bell moderiert, der übrigens auch in Wahrheit ein bekannter US-Moderator ist. Es geht selbstverständlich um mysteriöse UFO-Sichtungen, von denen diverse Anrufer berichten, darunter auch ein Typ namens Scott. Überhaupt gibt es einige Seitenhiebe auf Entwickler und Produzenten im Spiel zu entdecken.

Schräger Multiplayer-Spass

Mal angenommen, Prey wäre ein stinknormaler Ego-Shooter mit stinknormalen Naturgesetzen. Selbst dann wäre der Mehrspielermodus eine Empfehlung wert. Die Action ist hart und schnell und erinnert fast schon ein wenig an Quake III: Arena. Der Clou ist jedoch, dass die Entwickler auch im Multiplayer-Part nicht auf die verwirrenden Finessen des Solomodus verzichtet haben. Auf den acht verfügbaren Maps gilt es also weiterhin, möglichst alle Himmelsrichtungen und Decken im Augen zu behalten, denn überall könnten dank der Gravitationsanomalien menschliche Kontrahenten auftauchen.

Die zwei verfügbaren Modi, Deathmatch und Team Deathmatch, mögen im Genrevergleich sehr bescheiden wirken, machen jedoch einen höllischen Spass. Schön ist auch, dass der Netcode für ein absolut lagfreies Spielerlebnis sorgt. Einziger Wermutstropfen: Zum Zeitpunkt dieses Testberichts schmückten gerade mal eine Handvoll Server den Server-Browser. Dies ändert sich aber hoffentlich in den nächsten Tagen und Wochen noch.

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Daniel Boll am 14 Jul 2006 @ 02:21
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