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Gooka - The Mystery of Janataris: Review
Was die Rätsel angeht, wird hier die meiste Zeit einfache Kost geboten. So könnt ihr im Inventar selbst keine Objekte direkt miteinander kombinieren, sondern müsst in solchen Fällen nur die richtigen Gegenstände in der richtigen Reihenfolge anklicken. Auch sonst ist das Rätseldesign eher simpel gestrickt. Ihr wählt im Inventar ein Objekt aus und versucht es in der Spielumgebung mit anderen Dingen zu benutzen. Bei Fehlentscheidungen meldet sich Gooka nicht mal mit einem Das klappt so nicht! oder Geht nicht! zu Wort, sondern betet solange die Standardphrase des jeweiligen Objektes herunter, bis ihr den richtigen Ausweg gefunden habt. Überhaupt gibt das Spiel fast schon unverschämt wenig Informationen über eine Aufgabe preis, was eigentlich in häufiger, unnötiger Herumsucherei ausarten müsste. Durch die sehr offensichtlichen Puzzles war dem aber eher selten so. Lediglich bei zwei oder drei Logikpuzzles wusste ich selbst nach dem Blick in eine Komplettlösung nicht, wie ich von alleine auf die Lösung hätte kommen sollen.
Dumme DialogeÜberhaupt sind die Dialoge im Spiel oftmals sehr unpassend, unzureichend oder ergeben gar überhaupt keinen Sinn, was zu unfreiwillig komischen Situationen führen kann. Ich fand es jedenfalls lustig, als Gooka eine Schüssel mit Wasser füllen sollte und meinte Das kann dauern!. Soso, eine Schüssel in eine Wassertonne einzutauchen kann also dauern. Sehr lustig sind auch die Geräusche, die der Held beim Zaubern von sich gibt. Man hat sich da eindeutig an Etherlords orientiert, verliert jedoch mit dem Gestöhne - anders kann man es nicht ausdrücken - an Glaubwürdigkeit. Schlimmer sind da aber schon die Dialogbugs, die Charakteren die Sprache rauben oder Sätze mehrmals wiederholen lassen.
Die Spielwelt ist zwar von einigen Nicht-Spieler-Charakteren bevölkert, kann aber mit der glaubwürdigen Umwelt eines Gothic nicht mithalten. Es wirkt alles irgendwie statisch und begrenzt. Von einem frei zugänglichen, riesigen Areal kann jedenfalls keine Rede sein. Durchschnittliche Texturen und unspektakuläre Grafikeffekte sind an der Tagesordnung. Animationen und Echtzeit-Schatteneffekte können jedoch durchaus überzeugen. |
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