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Undercover - Operation Wintersonne: Review

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In Sproing Interactives klassischem Adventure Undercover: Operation Wintersonne stehen die Nazis in einer fiktiven Vergangenheit während des Zweiten Weltkrieges kurz vor der Fertigstellung einer Atombombe. Als die Alliierten davon Wind bekommen, schicken sie den britischen Professor John Russell zusammen mit einem Spion nach Berlin, um die Pläne zu durchkreuzen. Ob das Vorhaben letztlich gelingen wird, verraten wir euch natürlich nicht. Wohl aber, dass ihr euch auf eine ziemlich spannende Geschichte freuen dürft.

Geschichtsstunde

Bevor wir genauer auf die Spielelemente eingehen, werfen wir einen Blick in die Vergangenheit. Der deutsche Chemiker Otto Hahn war es, der 1938 mit der Entdeckung der Kernspaltung unter anderem die Grundlage für die Entwicklung einer Atombombe legte. Es gab seitdem auch ein von deutschen Wissenschaftlern geführtes Uranprojekt mit dem Ziel, die Kernspaltung technisch nutzbar zu machen. Obwohl in jüngster Vergangenheit einige Quellen etwas anderes behaupten, ist es ihnen nach heutigem Wissensstand jedoch nie gelungen, dabei wirklich dem Bau einer Atombombe nahe zu kommen. Zumindest konnte noch niemand stichhaltige Beweise dafür vorlegen. Dieses Uranprojekt war es jedoch, das die Amerikaner damals zur intensiven Forschung auf diesem Gebiet bewegte. Bekanntlich beendete der Einsatz der Atombombe in Hiroshima und Nagasaki dann auch den Zweiten Weltkrieg endgültig zugunsten der Alliierten.

Undercover bedient sich der These, dass die Nazis damals tatsächlich kurz vor der Fertigstellung einer Atombombe standen. Als Professor Russell geratet ihr unfreiwillig an den Auftrag, diese Pläne zu durchkreuzen. Mit der linken Maustaste könnt ihr euch Gegenstände oder Personen anschauen und John Russell durch die Gegend steuern. Ein Doppelklick in die Umgebung animiert ihn zum Rennen, während selbiger auf einen Ausgang die Location direkt verlässt. Ein Rechtsklick löst diverse Interaktionen aus. Das Inventar befindet sich am unteren Bildschirmrand, wird jedoch nur bei Bedarf eingeblendet.

Leckere Rätselkost

Obwohl die Geschichte ein eher ernsthaftes Spiel vermuten lässt, lädt Undercover dank des cleveren, aber manchmal etwas zerstreuten Professors und diverser witziger Rätsel einige Male zum Schmunzeln ein. So setzt ihr etwa Tiere unter Drogen oder müsst einen Wachmann mit ziemlich fiesen Mitteln aus dem Weg räumen, um eure Interessen durchzusetzen. Das Absuchen der Umgebung nach nützlichen Gegenständen kann schon mal etwas Zeit in Anspruch nehmen; einige Items sind nämlich klitzeklein und nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Doch kein Grund zur Sorge, denn wer die Sucherei nicht mag, kann den so genannten Einsteigermodus aktivieren und per Tastendruck sämtliche Objekte in einem Raum markieren lassen.

Undercover - Operation Wintersonne
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Daniel Boll

Undercover---Operation-Wintersonne


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Daniel Boll am 10 Okt 2006 @ 07:29
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