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World in Conflict: Review
Die Spiele Ground Control I und II, preisgekrönte Vorgänger von World in Conflict, waren zwar technisch sehr gut, aber beide keine grossen Publikumserfolge. Viele beschwerten sich, dass ein Echtzeit-Strategie-Spiel ohne Aufbau einer Basis nichts Halbes und nichts Ganzes ist. Auch in der eSports-Szene war das nicht anders. Jetzt, im Jahr 2007 nach dem Herrn, erscheint ein Nachfolger von Massive Entertainment, der das alles grundlegend ändern könnte. Seht selbst, mit welcher Inszenierungsgewalt unsere Freunde aus dem Norden einen virtuellen Dritten Weltkrieg entbrennen lassen. Wir sagen dazu: "Alter Schwede!".
HintergrundWorld in Conflict ist ein Echtzeit-Strategie-Spiel ohne Basisbau und spielt sich in einem fiktiven Weltkriegsszenario der ausgehenden 1980er-Jahre ab. Der Eiserne Vorhang ist nie gefallen und um einen Zerfall der UdSSR zu verhindern, starten russische Streitkräfte einen Angriff gegen Westeuropa. Wie erwartet, schicken die USA ihre Streitkräfte aufs europäische Festland und werden prompt im eigenen Land angegriffen. In der Einzelspielerkampagne kämpft ihr als Leutnant Parker auf der Seite der Amerikaner. Während der 14 Missionen in Europa, Skandinavien und Amerika kommandiert ihr amerikanische und verbündete NATO-Truppen. Im Multiplayer dürft ihr zwischen den westlichen und russischen Streitkräften wählen.
Da ihr euch weder um Ressourcen-Management noch um den Aufbau von Infrastruktur kümmern müsst, könnt ihr ganz dem actiongeladenen Strategiespass frönen, den das Spiel zu bieten hat. Dabei dürft ihr zwischen vier militärischen Rollen wählen. Die Infanterie ist im offenen Feld leicht verwundbar, kann sich dafür in Wäldern und Gebäuden verschanzen. Panzer sind schnelle und widerstandsfähige Waffen, aber Luftangriffen hilflos ausgesetzt. Die Luftwaffe wiederum ist sehr mobil und flexibel, dafür aber gegen Boden-Luft-Geschütze äusserst allergisch. Artillerie-, Luftabwehr- und Reparatureinheiten sind in der Unterstützungsklasse zusammengefasst.
Ihr merkt also: Das klassische Stein-Schere-Papier-Prinzip findet auch in diesem Game Anwendung.
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 Stefan Spill
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