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The Mark: Review
Andere Stellen, vor allem in späteren Levels, wirken hingegen lieblos und undurchdacht. Etwa solche, in denen ihr Leitern erklimmen müsst und währenddessen unter Beschuss geratet. Das gehört mit zu den vielen Todsünden, die ein Leveldesigner begehen kann. Unschön auch, wenn weit und breit keine Deckungsmöglichkeit vorhanden ist und wie aus dem Nichts von allen Seiten Feinde auftauchen. Da hilft nur noch häufiges Schnellspeichern, was zum Glück jederzeit und unbegrenzt oft möglich ist.
MultiplayerLöblicherweise wurde vom Start weg an einen Kooperativ-Modus gedacht. Wer Lust hat, spielt die komplette Singleplayer-Kampagne mit einem Mitspieler, manche der Solo-Levels gar mit bis zu fünfzehn weiteren Teilnehmern durch. Die angebotenen Serveroptionen sind hingegen eine Frechheit. Es fehlt schon an nötigsten Dingen wie der Möglichkeit, ein Passwort festzulegen oder zumindest während eines Spiels zu chatten. Zudem war es uns trotz Portfreigaben nicht möglich, ein Online-Spiel zu eröffnen. Ein Blick ins offizielle Forum zeigt, dass auch andere Nutzer damit zu kämpfen haben.
Online existiert lediglich ein einziger Server, der von JoWooD selbst betrieben wird und auf dem nur mit Glück mal mehr als ein Spieler anzutreffen ist. Ein Coop-Server ist es auch nicht, stattdessen läuft Tag und Nacht einer der beiden teambasierenden Modi (Team Deathmatch und Occupation), die ebenfalls enthalten sind. Somit empfiehlt sich der gesamte Mehrspielermodus höchstens für Netzwerkpartys.
TechnikDie zum Einsatz kommende 3D-Engine ist eine Eigenentwicklung namens Argon2 und ist durchaus in der Lage, scharfe Texturen und ansehnliche Lichtquellen auf den Bildschirm zu zaubern. Leider steckten die Entwickler anscheinend nicht sehr viel Arbeit in die Optimierung der Engine, leidet sie doch unter unregelmässigen Slowdowns, und zwar unabhängig von der Detailstufe.
Überhaupt fühlt sich die Maussteuerung überhaupt nicht flüssig an, sondern vermittelt ein eher schwammiges Gefühl. Die Echtzeit-Schatteneffekte sind zudem teilweise fehlerhaft beziehungsweise sehen nicht besonders schön aus. Hinzu kommt ein starker Unschärfeeffekt, den wir allerdings schon relativ früh im Spiel deaktiviert haben - unseren Augen zuliebe. Getestet wurde auf einem Core 2 Duo E6400-System mit 2 GB RAM und GeForce 7900 GT - und so toll sieht The Mark dann doch nicht aus, als dass wir bei den genannten Schwachpunkten ein Auge zudrücken könnten. |
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