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Heimspiel - Handballmanager 2008: Review

  Personal Computer 


Als Manager eines Vereins aus der ersten, zweiten oder dritten Liga seid ihr für Wohl und Wehe sowohl in sportlicher als auch in finanzieller Hinsicht verantwortlich. Erfreulich: Greencode konnte auf die offizielle Lizenz des deutschen Handballbundes zurückgreifen, so dass sämtliche Vereine und Spieler enthalten sind. Wer sich nicht in mühevoller Art und Weise mit dem Training und der Aufstellung beschäftigen möchte, kann dies automatisieren und auf die Hilfe vom Computer zurückgreifen. Die KI macht dabei eine gute Figur, erstellt ein ausgewogenes Trainingsprogramm und stellt auch das Team halbwegs optimal auf. Nur ab und an haben wir uns gewundert, welche Aufstellungsvorschläge für das anstehende Spiel kamen. Okay, jeder Co-Trainer darf auch seine eigene Meinung kundtun, am Ende bleiben wir ja doch Chef in der Halle.

Sehr gut gefallen hat uns die Darstellung der Spieltage. Hier unterscheidet sich das Spiel gewaltig von vorherigen Greencode-Titeln, offenbar wurde viel Wert gelegt auf eine neue Optik. Für einen Vertreter des Genres hat das Game hübsche Spielszenen im 3D-Gewand zu bieten. Wahlweise im Vollbild- oder Fenstermodus werden die wichtigsten Spielsituationen in flüssiger Grafik gezeigt. Wer mag, beschleunigt den Vorgang per Druck auf einen Button oder schaltet die Anzeige der Szenen gleich ganz aus und konzentriert sich reinweg auf den Textmodus. Egal, für welche Variante ihr euch entscheidet, auffällig ist, dass jegliche Abwechslung bei der Beschreibung der Spielsituationen vermieden wurde.

Einmal Hallenboden wischen, bitte. Hier ist es so trocken!

Und auch auf dem Feld bekommt ihr häufig gleiche Fouls und Spielzüge zu sehen, was jedoch erst nach einiger Zeit störend wirkt. Es fehlt an frischen Ideen bei den Texten. Staubtrocken, diese Bezeichnung trifft es wohl am besten, denn jegliche Unterhaltung abseits des normalen Handballsports scheint verboten zu sein. Ein Ball fliegt in die Zuschauerränge und trifft den alten Meckerkopf, der schon die ganze Saison über den Trainer herzieht? Fehlanzeige. Der Schiedsrichter schickt den Trainer nach mehrfachem Reklamieren aus der Halle? Fehlanzeige. Einen Audiokommentar gibt es nicht, um die Spiele wenigstens akustisch variabler erscheinen zu lassen. Kurzum: hier wird Handball geplant, trainiert und gespielt. Punkt. Kein Spass, keine Unterhaltung, nur Handball pur.

Trotzdem können Genrefreunde damit ihren Spass haben, wenn sie auf solche Nebensächlichkeiten keinen Wert legen. Denn unter den drögen Menübildschirmen schlummert ein solides spielerisches Grundgerüst, welches viele Stunden Beschäftigung verschafft. Gut gefallen hat uns neben der Spieltagspräsentation vor allem der Bereich des Trainings und die Nachvollziehbarkeit der Auswirkungen auf eure Spieler sowie das gesamte Team. Denn sinnvolle Anzeigen geben rasch Aufschluss über die Durchschnittswerte eurer Abwehr oder eures Angriffs. So lässt sich rasch erkennen, wo ihr beim Training den Hebel ansetzen solltet, um erfolgreicher zu sein.

Wer die Spielerdaten auf den aktuellen Stand haben möchte, sollte sich den offiziellen Patch herunterladen. Dann stehen nicht nur alle Spieler bei den richtigen Vereinen auf dem Feld, es wurden zudem auch kleinere Ungereimtheiten ausgeräumt. Der Patch fand aber - wie üblich bei uns - im Test keine Berücksichtigung.

Heimspiel - Handballmanager 2008
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Der TUSEM schwimmt im Geld? Das kann nur ein Spiel sein...

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Markus Grunow am 06 Sep 2007 @ 17:36
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