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X3 - Terran Conflict: Review

  Personal Computer 

Richtig nervig ist dagegen die Grösse der wichtigen Menüs. So sind Sektoren- und Galaxiekarten viel zu klein geraten, um viel darauf erkennen zu können. Vergrössern kann man diese nicht. Auch die Schrift schwirrt zu klein über den Bildschirm. Spiel man von der Couch aus, sollte man ein Opernglas mitbringen, um die Texte lesen zu können.

Technisch hohes Niveau

Technisch zeigt sich X3: Terran Conflict auf gewohnt hohem Niveau. Die Grafik sieht spektakulär aus, und die riesigen Stationen sind immer wieder eine Augenweide. Gerade die neuen Schiffe und Stationen der Erdbevölkerung sind immer ein Hingucker. Diese sind so gross, dass man gut und gerne mal fast eine Minute braucht, um diese zu umschiffen. Doch nicht nur die Grösse macht es, sondern auch der Detailgrad. Die Texturen sind höchst abwechslungsreich, und Unterschiede zwischen den Rassen sind leicht auszumachen. Dafür sind die Effekte leider nicht mehr aktuell. Gerade die Explosionen wirken zu matschig und zu statisch. Selbst das altehrwürdige Wing Commander Prophecy hatte bombastischere und vor allem gefährlichere Explosionen zu bieten.

Für so eine Grafikpower braucht man auch einen guten Rechner. Zwar ist ein High-End-Spielecomputer nicht notwendig, jedoch sollte man schon mindestens 2 GB Arbeitsspeicher und eine halbwegs aktuelle Grafikkarte im Rechner haben. Gerade Ersteres ist aufgrund sonst sehr hoher Ladezeiten empfehlenswert.

Musikalisch wird der Erdenkonflikt gewohnt "spacig" untermalt. Die Synthie-Töne sind bereits seit dem ersten Teil bekannt und können noch immer überzeugen. Auch die Sprachausgabe ist überzeugend, obgleich viele Sprach-Samples noch aus X: Beyond the Frontier bekannt sind. Zwar konnte man dieselben Sprecher anheuern, doch der Qualitätsunterschied ist klar bemerkbar.

X3 - Terran Conflict
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Patrik Nordsiek am 26 Okt 2008 @ 17:47
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