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Hinterland - Das neue Königreich: Review

  Personal Computer 

Während eure Siedlung wächst und gedeiht und die ersten Hürden geschafft sind, solltet ihr euch um die Aufgabe kümmern, die euch eurer König übertragen hat: die Eroberung des Umlandes beziehungsweise Hinterlandes. Auf einer grossen Übersichtskarte könnt ihr alle in der Nähe befindlichen, von Gegnern besetzten Gebiete überblicken. Verschiedene gelbe Punkte markieren den zu erwartenden Widerstand. Wer alleine auf Monsterhatz geht, der wird schnell eines Besseren belehrt, schliesslich greifen feindliche Einheiten in Sichtweite ohne zu zögern an. Klüger wäre es, einige Bewohner aus der Stadt zu fragen, ob sie vielleicht nicht alles stehen- und liegenlassen und der Monsterhatz frönen möchten. Als Oberhaupt der Bagage habt ihr natürlich keine Widerworte zu erwarten, so dass ihr mit wenigen Klicks eine Party aus drei mehr oder weniger tapfern Dorfbewohnern zusammengestellt habt. Eure todesmutigen Kameraden stürzen sich ohne Erbarmen automatisch auf den nächsten Feind.

Die Steuerung des eigenen Charakters ist recht simpel gehalten. Einfach die linke Maustaste gedrückthalten, bis der unter dem Mauszeiger stehende Feind mausetot umfällt. Habt ihr alle Widersacher in einem Gebiet erledigt, gehört der entsprechende Landstrich ab sofort zu eurem Reich. Hier lassen sich gelegentlich Rohstoffquellen wie etwa Kräuterfelder, Eisenminen und Steinbrüche vorfinden. Diese vermehren den Ruhm und ziehen neue Leute an Land, die für ihr ausführendes Gewerbe einen bestimmten Rohstoff voraussetzen. Neben der Eroberung fremder Gebiete fallen als kleiner Bonus noch Goldstücke und Gegenstände, die verstorbene Gegner fallen gelassen haben, an.

Während ihr das Gold in neue Bewohner investiert, könnt ihr mit den gefundenen Waffen, Rüstungen und Spezialgegenständen euren Charakter und das Inventar eurer Dorfbewohner aufrüsten. Wer für einen manuellen Vergleich verschiedener Gegenstandsattribute zu faul ist, der kann bequem per Button das Zuteilen auf die einzelnen Inventarplätze auch einfach vom Spiel übernehmen lassen. Überflüssige Sachen landen beim Kaufmann, der daraus eine bescheidene Summe Gold erwirtschaftet.

Technik

Für knapp 20 Dollar solltet ihr nicht unbedingt das absolute Highlight in Sachen Grafik erwarten. Hinterland bietet einige nette Kampfanimationen und eine hübsche, leider fast gar nicht bewegte Flora, also Bäume, Sträucher und Gräser. Dafür wird der Landstrich bei jedem neuen Spielstart durch einen Generator neu erschaffen, so dass keine Landschaft zweimal vorkommt. Auch akustisch bietet Hinterland eher hinterwäldlerische Musik, zwar hübsch anzuhören, aber schon nach wenigen Tracks macht sich eine gewisse Reizlosigkeit breit. Am Rande sei bemerkt, dass das komplette Spiel auf Deutsch lokalisiert wurde.

Hinterland - Das neue Königreich
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Alexander Boedeker am 20 Nov 2008 @ 16:30
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