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Divinity II - Ego Draconis: Review

  Personal Computer 

In Richtung Adventure geht das Spiel, wenn es etwa Schalter-, Wort-, Verhaltens- und Spiegelrätsel zu lösen gilt. Später müsst ihr euch gar als Arbeitgeber betätigen und passendes Personal für euren Drachenturm einstellen. Es ist schwierig, hier nicht noch näher ins Detail zu gehen, könnten wir euch doch seitenweise etwas vorschwärmen. Divinity II überrascht einfach jedes Mal aufs Neue mit einem Einfallsreichtum und Charme, den nur wenige Rollenspiele vorzuweisen haben.

Ermittlungsarbeit

Sämtliche Missionen werden in einem Tagebuch festgehalten. Obschon die Einträge recht detailliert sind, fehlen doch genauere Ortsangaben für Quest-Geber. Ist das Logbuch nach einigen Stunden gerammelt voll und habt ihr eine Aufgabe gelöst, müsst ihr schon ein sehr gutes Gedächtnis haben, um zu wissen, wo sich denn nun noch mal dieser Jäger oder jener Wachposten aufhielt, um die Belohnung zu kassieren. Auf der Mini- und Vollbildkarte werden lediglich Haupt-Quests verzeichnet. Auch die Laufwege sind anfangs doch recht lang - erst nach und nach erhaltet ihr nämlich Zugriff auf Teleportschreine. Ist aber halb so wild, denn vor allem die Waldgebiete sehen mit ihrer dichten Vegetation richtig gut aus. Dennoch: eine gewisse Detektiv- und Erkundungslaune solltet ihr mitbringen.

Überhaupt nimmt euch Divinity II eher weniger an die Hand, sondern lässt euch gerne auch mal unvermittelt in die Klinge eurer Gegner rennen. Warnhinweise gibt es nur selten. Spätestens der Bildschirmtod verrät euch, dass ihr das entsprechende Areal vorerst meiden solltet, weil Goblins, Skelette, Trolle, Untote und Konsorten zu hochstufig sind. Ob eine Haupt-Quest gerade in dieses Gebiet führt, ist dabei nebensächlich - dann müsst ihr eben erst mal eine andere Aufgabe angehen. Häufiges Speichern ist also Pflicht, wollt ihr nicht schon nach kurzer Zeit frustriert das Handtuch werfen, und wird sogar in Ladebildschirmen ausdrücklich empfohlen. Da ist es umso unverständlicher, dass dem Spiel eine Schnellspeicherfunktion fehlt. Stattdessen müsst ihr euren Spielstand vergleichsweise umständlich über ein Speichermenü sichern. Zwar gibt es Autospeicherpunkte, doch verlasst euch besser nicht darauf. Teils sind diese nämlich sehr ungünstig gesetzt.

Fans der Divinity- oder Gothic-Reihe dürften sich mit fehlenden Spielhilfen längst arrangiert haben und sogar darüber freuen, dass Divinity II anspruchsvoller als manch anderer Genrevertreter ist. Wer aber gerne möglichst unproblematisch voranschreiten möchte, könnte sich vor allem zu Beginn an zu starken Gegnern die Zähne ausbeissen. Da ist es fast schon erfreulich, dass es keine Klassenspezialisierung gibt. Ihr dürft stattdessen bei Stufenaufstiegen Drachentöter-, Priester-, Magier-, Waldläufer- sowie Kämpferfertigkeiten wählen und entsprechend mischen. Bis zu drei Waffensets könnt ihr ausserdem festlegen und werdet in der Wahl der Waffen durch das klassenübergreifende System nicht eingeschränkt. So liegt es durchaus im Rahmen des Möglichen, je nach Bedarf stets zwischen Zweihandschwert, Einhandaxt und Schild sowie Bogen zu wechseln.

Divinity II - Ego Draconis
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Daniel Boll am 12 Aug 2009 @ 00:06
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