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Simon the Sorcerer - Wer will schon Kontakt?: Review

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Die Handhabung stellt euch vor keine Überraschungen. Simon bewegt ihr per Linksklick oder lasst ihn damit mit der Umgebung interagieren. Ein Rechtsklick hingegen sorgt für eine genauere Untersuchung. Per Doppelklick auf einen Ausgang reist ihr schneller. Erfreulich sind die kurzen Ladezeiten, die schnelle Ortswechsel ohne nervige Wartepausen ermöglichen. Apropos Umgebungen: Die fünf verschiedenen Kapitel bieten an und für sich auch völlig verschiedene Themensets. Das ist insofern von Bedeutung, dass man sich unweigerlich beim Spielen fragt, ob hier auch fünf unterschiedliche Teams an der Grafik gearbeitet haben. Mal seid ihr auf einer von Piraten beheimateten Insel unterwegs, dann turnt ihr im Weltall herum oder dirigiert Simon durch eine Stadt, die frappierend an den vierten Teil der Serie erinnert.

Die vorhandenen Rätselaufgaben bieten übliche Kost. Klassische Inventarrätsel wechseln sich mit Dialogaufgaben ab. Laufarbeit kommt mitunter auch auf, spätestens dann, wenn Simon einige Zutaten benötigt, um etwas zuzubereiten oder sich zwischendurch mal nicht mit dem Zauberhut helfen kann. Oftmals müsst ihr schon von ganz alleine auf die Idee kommen, Objekte miteinander zu kombinieren, da es streckenweise an deutlichen Hinweisen fehlt. Anfänger könnten daher in manchen Situationen Probleme haben und sich per Probieraktionen weiterhelfen müssen. Immerhin bekommt ihr ein dreistufiges Hilfesystem geboten, welches euch zunächst nur einen leichten Wink mit dem Zaunpfahl gibt, nur um später den kompletten Jägerzaun zu bieten, wenn euch die Tipps immer noch nicht reichen. Komfortabler geht es eigentlich kaum noch.

Technisch kann das Spiel mit bunter Comicgrafik gefallen. Auch der vierte Teil hatte eine ähnliche Optik zu bieten, doch waren speziell die männlichen Charaktere noch nicht so detailliert gestaltet wie hier. Das mag auch daran liegen, dass die Entwickler weniger nahe Einstellungen verwenden, bei denen man jeden Schwachpunkt in der Mimik sehen könnte. Ärgerlich jedoch, dass die weiblichen Ansprechpartner im Spiel immer noch viel zu sehr aussehen wie niedliche Püppchen. Daran sollten die Berliner in einem möglichen Nachfolger dringend arbeiten, um einen einheitlichen Stil bieten zu können.

Die Animationen der Charaktere sind akzeptabel, ohne jedoch allzu grosse Begeisterung beim Zusehen auszulösen. Speziell in den Gesprächen steht so mancher Dialogpartner etwas dumm in der Gegend herum, und auch Simon selbst lässt dann gerne die Arme nur nach unten hängen. So sprechen keine Leute in der Wirklichkeit miteinander! Also etwas mehr Gestik demnächst bitte, zur Not kann man ja auch mal Luca Toni fragen, wie das geht. Der würde dem Berliner Team schon zeigen, wie das so geht mit glaubwürdigen Armbewegungen. Obwohl, wenn wir so recht darüber nachdenken: fragt ihn lieber nicht!

Simon the Sorcerer - Wer will schon Kontakt?
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Birgit Grunow am 06 Apr 2009 @ 09:23
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