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STALKER - Call of Pripyat: Review

  Personal Computer 

Mehrspielermodus

Erneut dürfen wir uns auf über ein Dutzend Maps fesselnde Deathmatches liefern oder im Team auf Artefaktjagd gehen. Im Spielverlauf schalten wir bessere Waffen frei, verdienen uns beständige Auszeichnungen und füllen unser Geldkonto, um uns vom leicht bewaffneten Rekruten zum erfahrenen, bis an die Zähne mit Hightech ausgerüsteten Kämpfer auszubilden. Das Shopmenü hätte sich allerdings eine Scheibe vom Solomodus abschneiden können, denn online ist von den komfortablen Vergleichsmöglichkeiten keine Spur. Hier müssen wir vielmehr mühsam die Werte der Ausrüstung einzeln abrufen und abgleichen. Zwei Daumen runter für diese Schlamperei. Eine angenehme weibliche Stimme moderiert die hitzigen, oft recht verzögerungsreichen Gefechte. Dafür ist der Serverbrowser aber gut gelungen und vor allem in Sachen Filterfunktionen vorbildlich.

Technik

Zwar hat Call of Pripyat unter anderem DirectX 11-Effekte spendiert bekommen, kann mit hübscherem Wasser aufwarten und hat vor allem bei Sonnenschein oder Unwettern seine strahlend schönen beziehungsweise düster-stimmungsvollen Momente, doch scheint die mittlerweile in die Jahre gekommene X-Ray-Engine mit der nochmals erhöhten Detailfülle endgültig überfordert zu sein. Obwohl das eigentliche Spielgeschehen meist flüssig ist, fallen vor allem bei längeren Laufwegen störende und häufige Nachladeruckler auf. So penetrant kam das wohl zuletzt in Gothic 3 vor. Störend ist ausserdem die sehr nahe vor uns aufpoppende Vegetation - fast wirkt es, als würde die Natur ständig einen Grasteppich vor uns aufrollen. Auch die Charakteranimationen können nicht mehr vollends überzeugen, wirken sie doch teilweise zu marionettenhaft und ruckartig. Mit Ini-Änderungen kann man hier und da noch einiges verschönern und optimieren, doch hat sicher nicht jeder Käufer die Erfahrung und die Lust, sich für ein hübsches, performantes Spielerlebnis erst mal mit Dateiänderungen auseinanderzusetzen.

Bei der Sprachausgabe bleiben die Entwickler auf bekanntem Terrain. Umgebungssprache ist Russisch, Dialogsprache Deutsch - allerdings sind die meisten Texte sowieso wieder unvertont, und falls doch, dann absolut nicht lippensynchron. Zugutehalten müssen wir den Sprechern aber, dass sie wieder mit einem herrlich glaubwürdigen Akzent sprechen. Und sonst? Musikuntermalung und Waffengeräusche sind wieder auf hohem Niveau, hier gibt es nichts zu meckern.

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Daniel Boll am 10 Nov 2009 @ 15:03
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