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Robin Hood - Die Legende von Sherwood: Review

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Missionen

Die Missionen sind mehr oder weniger abwechslungsreich gestaltet worden, meistens geht es darum, Charaktere zu befreien oder feindliche Einheiten zu überfallen, um an Gold zu gelangen. In den Missionen gibt es manchmal auch kleine Subquests, wie zum Beispiel einen Mann von störenden Soldaten zu befreien oder die Leiche eines Mannes zu seiner Mutter zu bringen.

Erfreulich ist die Tatsache, dass es manchmal auch Nachtmissionen neben denen am Tage gibt und dass auch verschiedene Wettereffekte vorhanden sind. Die ca. 40 Missionen spielen des Öfteren auf den gleichen Maps, die man schon Missionen zuvor gespielt hat. Doch da es immer unterschiedliche Ziele gibt, fällt dies kaum ins Gewicht, da einzelne Teile der Karte auch nicht in jeder Mission begehbar sind.

Sound

Die Musikuntermalung von Robin Hood ist sehr gut gelungen und passt sich hervorragend der aktuellen Situation an. Bei der Musik muss man den Entwicklern ein Lob aussprechen: Klasse komponiert und perfekt ins Spiel integriert!

In Sachen Sprachausgabe muss man leider sagen, dass diese nicht das ist, was man sich erhofft hat. Zwar klingen die Stimmen in keiner Weise schlecht, doch sind die Satzbausteine eher träge dahin gesprochen als professionell vertont. Besonders die Stimme von Robin Hood passt überhaupt nicht zum Charakter, er klingt viel zu sanft dafür, dass er ohne Reue Soldaten mit seinen Pfeilen durchbohrt. Auch Nebencharaktere wirken wenig professionell synchronisiert, besonders nervig sind die Stadtbewohner: Ooohhh, Robin Hood!!. Professionelle Sprecher, wie für die Commandos 2, wären das, was dem Spiel einen Touch mehr Realismus verschafft hätten.

Steuerung

Gesteuert wird, wie in den meisten Echtzeit-Strategie-Spielen, stets mit der Maus. Auf einen Mix aus Tastatur und Maus haben die Entwickler beinahe vollkommen verzichtet, lediglich um Gegner KO zu schlagen oder einen Bogen abzufeuern kann man die Tastaturkürzel benutzen, was aber auch nicht zwingend notwendig ist.

Leider hat Spellbound komplett darauf verzichtet, eine Drehfunktion ins Spiel zu integrieren. Lediglich die Möglichkeit zu zoomen wurde dem Spiel spendiert. Durch die fehlende Drehfunktion kann es des Öfteren mal passieren, dass man einzelne Wachen aufgrund von Hindernissen nicht sofort erkennen kann. Türen bzw. Eingänge lassen sich praktischer Weise per Taste einblenden, um so schnell vor den Wachen in Gebäude zu fliehen.

Robin Hood - Die Legende von Sherwood
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 13:26
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