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Astérix und Obélix XXL: Review
"Die Ga... Ga.... Gaga... Gallier", schreit es momentan von jeglichen Regalen. Unsere Helm tragenden Schnauzbartfetischisten sind zurück und lehren den Römern das Fürchten. Selbst Idéfix ist bereit und fletscht tapfer die Zähne. Während sich die Soldaten wieder einmal in ihrer, zumindest gegen die Gallier unbewährten, Schildkrötenformation präsentieren, klagt Obélix über einen knurrenden Magen. Astérix erklärt ihm die Lage, der Zöpfchenträger versteht die Situation und trifft den Römer auf den Kopf: "Die spinnen die Römer!".
StoryDas Unglaubliche ist wahr geworden. Caesar und seine Truppen nützen die kurze Zeit, in der unsere Helden Astérix und Obélix kurz das Dorf verlassen haben, und greifen blitzschnell die ungeschützte Siedlung an. Ein Frühlingssturm lässt die verwirrten und verängstigten Gallier, welche wieder einmal befürchten, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen wird, wie wehrlose Wildschweine aussehen. Des Übels nicht genug, haben es Caesars Schergen geschafft, Miraculix den Topf mit frisch zubereitetem Zaubertrank abzuluchsen. Während Soldaten Galliens Geheimwaffe nach Rom bringen, werden diverse gallische Gefangene in sämtliche Provinzen des römischen Kaiserreiches verteilt. Nun liegt das Schicksal in euren Händen, sobald ihr zur Tastatur greift oder das Gamepad umschliesst, dürft ihr mit Astérix und Obélix den Rückschlag sorgfältig in Angriff nehmen.
GameplayDie Schuhe nochmals geschnürt, die Strumpfhosen straffgezogen, den Gürtel zurechtgerückt und den Helm aufgesetzt, macht sich unser gallisches Duo auf, um durch 49 Levels in sechs Provinzen den Römern erneut das Grauen zu lehren. Während ihr zu Beginn in eurem eigenen Dorf startet und durch ein Tutorial-Level geführt werdet, wartet auf euch noch die Normandie, Griechenland, Helvetien, Ägypten und natürlich Rom. Habt ihr eine Provinz erfolgreich abgeschlossen, dürft ihr bekannte Streitköpfe des idyllischen Dörfchens befreien. Als "Belohnung" bekommt ihr eine Karte in die Hand gedrückt, welche euch den weiteren Weg in eurem Pflichtprogramm weist.
Spielerisch präsentiert sich das neueste Astérix und Obélix-Spiel in einem Action-Adventure-Kleid, bei dem vor allem auf das Verkloppen der Römer viel Wert gelegt wurde. Ganz in der Tradition der Comicvorlage, kämpft ihr euch durch Legionen von Römern und bekommt dabei mehr als einmal auch einen Zenturio zwischen die Finger. Astérix, der im eigentlichen Sinne euer Hauptcharakter ist, startet zu Beginn des Spiels mit einem einfach Schlag. So kämpft ihr euch durch die ersten Gegner, bis ihr irgendwann einmal auf einen fahrenden Händler stosst. Bei ihm könnt ihr gesammelte Soldatenhelme als Bezahlung für neue Kombos einlösen. Dabei müsst ihr schon mal einige tausend Helme stapeln, um bestimmte Special-Moves freischalten zu können. Wer fleissig sammelt, dürfte allerdings kaum in Zahlungsschwierigkeiten geraten und kann sich aussuchen, welche der verschiedenen Kombos er als nächstes anwenden können möchte. Später dürft ihr Römer als Keule benützen oder diese im Kreis herumschleudern. Man kann Astérix und Obélix auch in Tornados verwandeln oder ersteren in die Mitte von Gegnern bohren lassen. Im Grunde genommen ist das Kampfkonzept spassig und nah an der Comicvorlage, doch kann man sich ohne weiteres auch mit der normalen Schlagabfolge durch die Gegner kämpfen. So ist man leider nicht gezwungen die gelungenen und witzig anzusehenden Kombos anwenden zu müssen. Idéfix steht den beiden Protagonisten übrigens kräftig zur Seite und kann vorausgeschickt werden, damit er die Gegner entwaffnet. Die Lebensenergie kann durch Schlagen auf die herumlaufenden Wildschweine einfach wieder aufgefüllt werden. Schilde, die euren Lebensenergiestatus erhöhen, können beim fahrenden Händler gekauft werden. Natürlich darf auch der Zaubertrank nicht fehlen. Dieser liegt auf dem Schlachtfeld herum und verleiht Astérix mehr als nur Flügel.
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