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Bioshock: Review

  Personal Computer 

Da ist es also endlich. Das neue Spiel von 2K Boston / Australia, die vormals als Irrational Games firmierten und mittlerweile in die Take 2-Konzernstruktur integriert wurden. BioShock heisst das gute Stück, das schon lange als inoffizieller System Shock-Nachfolger gehandelt wird. Ein schwieriges Erbe, das da angetreten wurde. Mit Erfolg?

Von Utopia zu Atlantis

In einer alternativen Vergangenheit, genauer gesagt in den 1950er-Jahren, verwirklicht ein Visionär namens Andrew Ryan seinen Traum von einer perfekten Gesellschaft. Er lässt eine gigantische Unterwasserstadt namens Rapture bauen, deren Einwohner autonom vom Rest der Welt leben sollen. Doch hört Ryans Umsetzung nicht bei der Erbauung und Besiedelung Raptures auf, will er doch zusätzlich die genetischen Grenzen des menschlichen Körpers durchbrechen. Zahlreiche geniale Wissenschaftler sind daraufhin mit der Erschaffung von Implantaten, so genannter Tonika, beschäftigt, die sich auf vielfältige Weise auf die Gene auswirken sollen. Aus dunkel- sollen hellhäutige, aus dicken sollen dünne Menschen werden. Und so wird die Rapture-eigene Industrie auch alsbald mit Tonika überschwemmt, die das Leben erleichtern sollen.

Natürlich bleibt es nicht beim friedlichen Zusammenleben, zählen doch auch unter Wasser Geld und Macht. Ryan sieht sich einer Verschwörung gegenüber, würde sein Baby aber lieber untergehen lassen, als es in fremde Hände abzugeben. Ein verheerender Bürgerkrieg entsteht, mitverursacht durch unzureichend erforschte Tonika, deren Nebenwirkungen die Menschen wahnsinnig machen. Rapture geht langsam, aber sicher den Bach herunter - im wahrsten Sinne des Wortes. Und mitten in dieses Szenario werdet ihr abgesetzt. Nach einem Flugzeugabsturz könnt ihr euch auf eine kleine Leuchtturminsel retten. Ein Aufzug innerhalb des Gebäudes bringt euch tief hinab zu den Eingangsluken der Unterwasserstadt. Schon bald werdet ihr euch wünschen, ertrunken zu sein...

Düster und bizarr

Selbst in Friedenszeiten wäre Rapture ob der Architektur und der Genspielereien der Bewohner für Aussenstehende ein skurriles Erlebnis. Wie muss es da erst einem unfreiwilligen Gast gehen, der in den verwüsteten Räumlichkeiten grässlich entstellte Leichen vorfindet? Kein schöner Gedanke, nicht wahr? Wer auch nur etwas gesunden Menschenverstand hat, würde so schnell wie möglich verschwinden wollen. Doch wohin? Der Aufzug vom Hinweg ist eine Einbahnstrasse. Glücklicherweise meldet sich recht früh ein Typ namens Atlas via Funk. Ihr möget ihm doch bitte auf der Suche nach seiner Familie behilflich sein. Im Gegenzug würde er euch zu einem Notausgang leiten.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 24 Aug 2007 @ 00:16
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