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Crysis Warhead: Review

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Crytek hat sich nicht gerade Freunde gemacht, als bekannt wurde, dass der Performance-Patch für Crysis vorerst auf Eis gelegt ist und stattdessen an einer kostenpflichtigen Erweiterung gearbeitet wird. Seit kurzem ist Crysis Warhead im Handel erhältlich, und selbst Kritiker müssen eingestehen: Das Spiel ist eine Wucht geworden. Mehr dazu im folgenden Testbericht.

Parallelhandlung

Warhead fügt sich handlungstechnisch mitten in die Crysis-Hintergrundgeschichte ein. Habt ihr die geheimnisvolle, von Aliens heimgesuchte Insel im Hauptprogramm noch als Kampfspezialist Nomad erkundet, schlüpft ihr diesmal in den Nanosuit seines Kameraden Psycho. Der raue Sprücheklopfer bekommt es im rund sechsstündigen Solomodus ebenfalls mit der Nordkoreanischen Armee und Hightech-Aliens zu tun.

Bombastisch wie eh und je gestalten sich die Feuergefechte in Dschungel- und Strandgebieten sowie in Tälern und Gebirgen. Schon auf normalem Schwierigkeitsgrad heizt euch die Gegner-KI mit Flanken, Granaten und treffsicheren Schüssen kräftig ein. Wird es für die Koreaner mal zu brenzlig, ziehen sie sich hinter Felsen, Bäume und Büsche zurück, um euch aus der Deckung heraus zu attackieren. Keine Frage: Die Warhead-KI gehört mit zum Pfiffigsten, was euch derzeit in Action-Titeln geboten wird.

Doch wie erwähnt steckt auch Psycho im Nanosuit, dem Hightech-Kampfanzug der US-Armee. Dank diesem und einer regenerativen Hochleistungs-Energiezelle aktiviert ihr über ein komfortables Ringmenü einen Tarnkappenmodus, macht euch bärenstark, pfeilschnell oder besonders widerstandsfähig gegen feindliche Treffer. Science-Fiction-Unsinn, meint ihr? Mag sein, doch immerhin spielt die Geschichte im Jahr 2020. Und es gibt tatsächlich laufende Forschungsprojekte für Tarnvorrichtungen. Es liegt also durchaus im Bereich des Möglichen, dass es irgendwann Nanosuit-ähnliche Kleidung geben wird.

Unterhaltung pur

Oben erwähnten wir bereits die relativ kurze Spieldauer von Warhead. Sechs Stunden sind sogar grosszügig bemessen, sämtliche Nebenmissionen, die meist aus Datenbeschaffungen oder Sprengaufträgen bestehen, sind bereits einberechnet. Doch einerseits müsst ihr bedenken, dass die selbstständig lauffähige Erweiterung für unter 30 Euro angeboten wird. Und andererseits kommt im Solomodus nur selten Langeweile auf. Pyromanen bekommen genug Gelegenheiten, ihren Fetisch auszuleben. Eine Granate in aus Wellblech zusammengeschusterte Wohn- und Lagerhütten werfen, ein paar Sekunden warten, und BOOM! Aussenwände, das Inventar und grosse Teile des Daches fliegen in alle Richtungen weg. Und wenn Tanklaster und Zapfsäulen hochgehen, werdet ihr fast geneigt sein, eine Sonnenbrille aufzusetzen, so blendend schön sehen Explosionen aus.

Natürlich werdet ihr auch in Warhead wieder in zahlreichen Vehikeln Platz nehmen. Darunter mit Bordkanonen bestückte Jeeps, Kampfpanzer, Boote, aber auch harmlose und vergleichsweise lahme Pkw. Je nach Vehikeltyp schwankt die Steuerungsqualität zwischen schwammig, präzise und schwerfällig. Die Nordkoreaner heizen euch ihrerseits mit Militärfahrzeugen und Helikoptern ein, doch könnt ihr euch mit Minen, fernzündbaren Bomben und Raketenwerfern den Gefahren erwehren.

Crysis Warhead
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Daniel Boll


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Daniel Boll am 08 Okt 2008 @ 00:00
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