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Far Cry 2: Review

  Personal Computer 

Da ist er also, einer der am heissesten erwarteten Shooter des Jahres. Far Cry 2 konnte schon auf diversen Messen und Events Vorschusslorbeeren einsacken, vor allem für seine fantastische grafische Präsentation. Aber hat der Titel ausser dem Namen noch irgendetwas mit seinem Vorgänger gemein? Und stimmt neben der tollen Technologie auch die Spielbarkeit?

Der Schakal

Nein, gemeint ist nicht der homosexuelle Profikiller, den Edward Fox und Bruce Willis in den gleichnamigen Spielfilmen verkörperten. Vielmehr handelt es sich um einen Waffenhändler, der in einem fiktiven, afrikanischen Staat zwei verfeindete Fraktionen mit Ausrüstung versorgt hat. Auf der einen Seite eine Arbeiterpartei, auf der anderen eine Widerstandsgruppe - und das meinen wir wörtlich, haben doch beide Organisationen ihre Zentralen in direkter Nachbarschaft. Jedenfalls wird das Land zum Krisengebiet, und die westliche Welt schaut wieder einmal tatenlos zu. Nun, nicht ganz, denn irgendjemand will den Schakal offenbar aus dem Weg räumen lassen.

Ihr habt anfangs die Wahl aus neun Hauptcharakteren, die sich nur hinsichtlich ihrer Biographie voneinander unterscheiden. Dann werdet ihr ins Land eingeschleust, um die Machenschaften des Waffenhändlers endgültig zu unterbinden. Leider infiziert ihr euch schon zu Beginn mit Malaria, euch wird erst gelb, dann schwarz vor Augen. Eure Mission ist dementsprechend gefährdet, zu allem Überfluss macht ihr nach dem Aufwachen auch noch Bekanntschaft mit mies gelaunten Milizen, die auf alles ballern, was sich in ihrem Sichtbereich befindet. Nicht gerade ein Land, in dem man seinen Urlaub verbringen möchte.

Gegen die Malaria-Symptome, die sich im Spielverlauf immer wieder durch Schübe bemerkbar machen, gibt es Medikamente. Natürlich bekommt ihr diese nicht umsonst und müsst immer mal wieder einem Arzt oder Priester diverse Gefallen erweisen. Etwa Flüchtlingsverstecke aufsuchen und sie mit Ausreisedokumenten versorgen. Ansonsten habt ihr in der Spielwelt aber kaum Verpflichtungen, könnt machen, was ihr wollt. Ratsam ist sowieso zunächst der Aufbau einer gewissen Versorgungsinfrastruktur. Also Unterschlüpfe freischalten, Kontakte zu potenziellen Verbündeten knüpfen und ordentliche Kampfausrüstung besorgen.

Blutdiamanten

In einem vom Krieg zerstörten Land, in dem es keine funktionierende Regierung geschweige denn eine intakte Wirtschaft mehr gibt, ist Papiergeld mit Glück noch als Toilettenpapier oder Notizzettel zu gebrauchen. Entsprechend würden hiesige Waffenhändler nur müde lächeln, wenn ihr neue Ware mit dieser Währung bezahlen wolltet. Nein, in Far Cry 2 sind Diamanten das bevorzugte Zahlungsmittel, und die Edelsteine wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen. Ihr habt zwei Möglichkeiten, an die Klunker heranzukommen. Entweder durch die Absolvierung diverser Aufträge, oder durch das Auffinden von Koffern, die an vielen Stellen in der Spielwelt versteckt sind.

Far Cry 2
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 30 Okt 2008 @ 20:45
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