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FEAR - Mission Perseus: Review

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Mit Extraction Point haben die TimeGate Studios im vergangenen Jahr bewiesen, dass sie die von Monolith initiierte F.E.A.R.-Geschichte durchaus solide fortsetzen können. Mit Mission Perseus steht nun eine zweite, diesmal eigenständig lauffähige Erweiterung zum Ego-Shooter im Handel. Leider mit eklatanten Mängeln.

Alles wieder auf Null

Anstatt ans Ende von Extraction Point anzuknüpfen, werdet ihr in Mission Perseus mitten in die Zeit der Originalhandlung zurückgeworfen. Natürlich erlebt ihr die Geschichte in der Haut eines anderen F.E.A.R.-Mitglieds und seid an anderen Orten unterwegs. Wieder spielt Paxton Fettel und seine Klonarmee eine wichtige Rolle, allerdings seid ihr diesmal eher hinter staatlichen Behörden und Verschwörern her, die hinter den Forschungsergebnissen am Mördermädel Alma her sind. Warum ihr auch diesmal wieder über Superfähigkeiten verfügt und die Zeit anhalten könnt, wird nicht erklärt. Wahrscheinlich ist, dass an dem Helden ähnliche Genexperimente durchgeführt wurden wie an manchen seiner Kollegen.

Die ersten Levels machen keinen guten Eindruck. Lieblos designte und schwach texturierte Fabrikgelände und Kanalisationen müssen durchwandert werden. Zwischendurch legt ihr euch immer mal wieder mit ATC- und Söldnergruppen an und macht euch die bewährten Zeit- und Martial-Arts-Fähigkeiten zunutze. Das ist anfangs ungewöhnlich uncool, da es kaum Objekte gibt, die in den Gefechten durch die Gegend fliegen oder explodieren. Ausserdem zeigt die Gegner-KI diverse Schwächen, beispielsweise stehen manche Widersacher unmotiviert in der Gegend herum, können problemlos von hinten niedergestreckt werden. Und Gruselelemente? Über weite Strecken hinweg Fehlanzeige.

Was ist da bloss geschehen?

Wir vermuten ja, dass die Entwickler die ersten Levels zuletzt erstellt haben und die Zeit knapp wurde. Warum? Weil das Spiel ab der Hälfte deutlich an Fahrt und Qualität gewinnt. Dann stehen nämlich endlich mit zahlreichen Gegenständen gefüllte Bürokomplexe auf dem Programm. So machen die Schusswechsel dann auch wieder Laune. Vor allem, wenn die flinken Supersoldaten auftauchen und euch mit geschickter Ausnutzung der Levelarchitektur hinters Licht führen. An einer Stelle werdet ihr gar von einem grossen Kampfroboter, der notfalls durch Wände bricht, durch Flure und Labore verfolgt. Adrenalinschübe sind garantiert.

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Daniel Boll

Tags:
F.E.A.R.

FEAR---Mission-Perseus


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Daniel Boll am 06 Dez 2007 @ 16:43
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